Volltext: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Erstes Bändchen)

-'oder tieferes verlangen kan, sondern in 
Ljhrer Mutter Schooß sanft ruhet, 
f Sehet, das ist das Ende -es Glaubens,H 
"worauf man dem himlischen Bräutigams 
r (Jungfrauen) entgegen gehet, und sich ) 
.'eine Arbeit und Muhe verdrießen läßet,£ 
.'wenn auch schon der verliebten Seelen ) 
lHiese hohe Belohnung nicht wiederführe, t 
ifte hat an der Arbeit des Glaubens be-^k 
rreits Gnaden und Seegens genug, weil"? 
ifte damit Speise ins ewige Leben würcket.^ 
Dieses himllsche Feuer haben wir unsern^ 
^lieben Brüdern vom neuen aufschlagen^ 
f helfen, daß sie sich darinen anzünden kon-I 
knen, im Geist und Kraft; ohne daßelbe) 
Aiegt alles im Tode, und Gott bleibet der) 
Wreatur verborgen. Sehet, zu welch) 
seiner Gnaden wir aekommen sind; Gott) 
"iwolle uns Ihm dafür, ewig und recht vonA 
;Herzen danckbar machen. r? 
»Leine beßere Artzenei ist nicht zu finden^ 
|wieder alle Schwachheit, als nur die,H 
^welche Paulus seinem Jünger Timotheo-z 
^gegeben: Halt im Gedächtniß JESUMI 
cder aus den Todten auferstanden ist! ) 
^Dieses ist die himlische Tinctur, welche) 
kdem Tode ein Tod ist, und denselben von) 
Auns abwendet. ) 
^Mir sehen daß ihr mit eurer ersten Ga-) 
be ausgebrandt habt, und an dasi< 
. jiEnde alles eigenen Würckens gekommen^ 
xftld; Mit Bestürtzung sehen wir aber & 
fauch, daß ihr des heiligen Geistes, davonz
	        
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