-'oder tieferes verlangen kan, sondern in
Ljhrer Mutter Schooß sanft ruhet,
f Sehet, das ist das Ende -es Glaubens,H
"worauf man dem himlischen Bräutigams
r (Jungfrauen) entgegen gehet, und sich )
.'eine Arbeit und Muhe verdrießen läßet,£
.'wenn auch schon der verliebten Seelen )
lHiese hohe Belohnung nicht wiederführe, t
ifte hat an der Arbeit des Glaubens be-^k
rreits Gnaden und Seegens genug, weil"?
ifte damit Speise ins ewige Leben würcket.^
Dieses himllsche Feuer haben wir unsern^
^lieben Brüdern vom neuen aufschlagen^
f helfen, daß sie sich darinen anzünden kon-I
knen, im Geist und Kraft; ohne daßelbe)
Aiegt alles im Tode, und Gott bleibet der)
Wreatur verborgen. Sehet, zu welch)
seiner Gnaden wir aekommen sind; Gott)
"iwolle uns Ihm dafür, ewig und recht vonA
;Herzen danckbar machen. r?
»Leine beßere Artzenei ist nicht zu finden^
|wieder alle Schwachheit, als nur die,H
^welche Paulus seinem Jünger Timotheo-z
^gegeben: Halt im Gedächtniß JESUMI
cder aus den Todten auferstanden ist! )
^Dieses ist die himlische Tinctur, welche)
kdem Tode ein Tod ist, und denselben von)
Auns abwendet. )
^Mir sehen daß ihr mit eurer ersten Ga-)
be ausgebrandt habt, und an dasi<
. jiEnde alles eigenen Würckens gekommen^
xftld; Mit Bestürtzung sehen wir aber &
fauch, daß ihr des heiligen Geistes, davonz