Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Erstes Bändchen)

sz 
genießen. In diesem gehet -er Geist der- 
'Welt itt uns unter, womit die Wurtzep 
'alles eigenen Willens verweset. Die 
^Dinge gehen sehr leicht im Gemüth, und, 
Zwickeln sich im Glauben aus, daß der , 
<Geist ohne Anstoß gehet in allen Wege»; 
^Gottes, bis man aus dem Glauben ins? 
-Schauen komt, da Gott sein Angesichts 
^über uns leuchten läßet, daß wir im ste 
hen Licht wandeln. 
MOTT sei Danck, der sich nicht unbe- 
zeuget läßet, und uns einander zum' 
guten Gerüche machet; was muß dann^ 
das liebliche Gewächs des Glaubens und^ 
^der Liebe im Verborgenen sein? welches 
Mr von Außen nicht sehen, ob wir das; 
Maß wohl riechen. Der liebe Gott wolle? 
^eurm Glauben festen und gründen, und? 
^euch denselben eigener bekandt machen, ' 
nls ihr euch selber nach der Natur seid, so>« 
, werdet Hr euren Kampf mit Freuden fortI 
^gchen, und einen Seegen nach den andernz 
'erlangen, und euch immerdar naher und^ 
^fester mit Gott verbinden in eurem Hirn-. 
Mischen Ruf, da der H: Geist das Siegel- 
sein wird. Dieses setzet unsern Geist in? 
-die göttliche Temperatur, darin die Jung? 
,-frau der ewigen Weißheit der Seelen be-r 
Wegnet, und sich Mit ihr vermahlet. Was> 
sdieses sei, kan keirre Zunge aussprechen? 
fdem es ist der Aufgang des ewigen stell-' 
Egen Fveuden -Lebens, worin alles Ver 
gnügen ist, daß die Seele nichts höheres,
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.