Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Erstes Bändchen)

L andere sein schuldig ihm Gutes zu thun,§ 
tzdeßen er ihnen wenig Danck weiß, weiln^ 
L(dencket die Verkehrtheit) sie es thun 
Lmüßen was sie thun. Darin hat M: r 
isetn stoltzer Lucifer entblößet, weil sein^ 
Geist mit der Gabe über die Liebe sich^ 
erhoben hat, welches die Demuth nicht-- 
-thun kan, weil sie bei jedem Seegen, ihn 
von Gott gegeben, arm ist und arm blei-^ 
bet, und auf keine Creatur aufs künftige^ 
rechnet; gleich auch das Gesetz verbotet? 
hat, laß dich nicht gelüsten nach deines 
Nächsten Gut. 
fKw Lieben übersandten Gabe ist kein 
v Neujahrs -Geschenck, sondern omine* 
et nomine das drei-Königen-Present, r 
^welches sie Jesu thaten, Welchem man-- 
Ji* seinen Nachfolgern noch heute zu Tage^ 
Ir opfert. Was ihr gethan habt einen? 
dieser Geringsten, das habt ihr mir ge--. 
Mn. Ob man sich wohl der geringsten^ 
Wohlchat nnwehrt achtet, müßen aber^ 
Gott verherrlichen in allem was Er thut,I 
#e wir gelernet, Gebrech zu leiden, auch) 
CUeöerfluß zu haben. I 
^Mochten wir Ew Lieben das inwendigeI 
$77 Lichts - Auge lehnen können, man 3 
^sollte sich über Gottes Freundlichkeit, die^ 
Mr zu uns hat, verwundern, und in De- 
sl AUth Ihn mit uns machen laßen, Er 
Eführe uns m die Hölle oder im Himmel? 
Mur Uebung des Glaubens, welcher aus^. 
Mutern Contrarns wachst» muß, dennZ
	        

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