Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Erstes Bändchen)

^kindlichen Art wird, -aß sie außer sich § 
mchts böses mehr sehen kan. Ihr Äugez 
ist einwärts in sich gewandt; desBrudersI 
Kelst ist ihr ein Spiegel, worin sie in ihr) 
^alle ihre Gebrechen erblicket, und zum Er-Z 
kentnis ihres Nichts komt, woraus die ^ 
Demuth grünet; wo der Wille das arge 
^Auge (wie es Christus nennet, Matth: 6.) 
-gantz ausrechet, und nichts Böses mehr 
sins Gemüth einlaßet. Sie, die Seele, 
'streitet wieder solche Zorn-Bilder und 
Geister der Gedancken, die aus dem Ab 
grund aufsteigen, und den gatttzen Leib 
Ginster machen, als gegen ihren größesten 
Femd, der sie vergiften und die göttliche 
Btldniß in ihr verderben will. Denn mitZ 
dem ärgern an den Brüdern machet man 
sich arg und monstrosisch, woraus die heu 
tigen Feuer-Geister urstanden, deren 
eelen - Wurm rohe ist, weil sie Jesum 
incht tn sich haben, und vom Rad der Na 
tur herum getrieben werden, aus einer 
Unvestigkeit in die andere. Dieses wollet 
ihr Lieben merckem Bewahret nur euer 
Auge in der Lauterkeit der Liebe, die in 
Christo ist, so werdet ihr auf den rechten 
inwendigen Grund in euch gelangen, und 
htmlischen Menschen werden, die in dieser 
Welt nicht zu Hause sind, und sich nur 
mit dem bösen Thier in dieser Welt schlep 
pen, welches man alle an sich traget; und 
hgfern es mit der lieben Bruder Thier 
nicht stallen will, daß man ihm gleich ein 
rmf.
	        

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