Full text: Gedichte

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Jan van Schaffelaar. 
Hoch auf dem Thurm der kleinen Veste, 
Die lange schwer belagert war, 
Von hundert Kämpfern wohl der Beste, 
So steht der Jan van Schasfelaar. 
Was drängt sich flüsternd auf den Stufen? 
Die bleichen Brüder sind ihm nah; 
Und dort hält er, der ihn gerufen, 
Der Spaniarde Aquila. 
Trompetenklang. — Hör' an, Rebelle, 
Du, Ketzer, eines Ketzers Knecht, 
Oraniens würdiger Geselle, 
Der mit der Hölle liebt und zecht! 
Noch einmal sieht aus euch hernieder 
Don Philipp von dem Weltenthron. 
Hör' an! — Du hörst mich nimmer wieder 
„Ich höre dich," spricht Hollands Sohn.
	        

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