Full text: Gedichte

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Das Auge der Unschuld. 
Nennen soll ich den Geist, welchem du still dich 
wirst beugen? 
Sieh' der Unschuld in's Aug'; da ist sein Bild 
und sein Wort. 
Die Thräne. 
Schweigend duldet das Weib, weil es die Thräne 
gefunden; 
Murrend leidet der Mann, weil er die Thräne 
verjagt. 
Schöpferkraft. 
Also erschuf Er die Welten, sein Busen umfängt 
seine Schöpfung; 
Also erschaff' eine Welt ich der verlangenden Brust.
	        
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