Volltext: Waldeckisches Intelligenzblatt (1790)

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Indeß/ wenn ihm auch dieser 
Weg versperrt ist, wie man 
denn solches wohl mit Grunde 
behaupten kann; so ist doch wcht 
zu läugnen, daß ihm ein ande 
rer Weg offen stehe: daß er 
Ziemlich, um so viel mehr, da 
-er im Magen durch die natürli 
che Wärme sehr verflüchtigt 
wird, bei mäßigem Genuß von 
Den im Magen befindlichen «m- 
saugendcn Gefäffm und vom 
Zellgewebe, wie von einem 
Schwamm, eingesogen, und 
zum Theil, nachdem er unter- 
weges durch viel zuströmendes 
Fließwaffe (lympks) verändert 
und blande gewacht worden, 
dem Blut zugeführt wird, zum 
Theil aber gleich unter gelinder 
Ausdünstung derOberfläche un 
sers Körp-rs, weiche dem Ge 
nuß der hitzigen Getränke folgt, 
wieder aus dem Körper geht. 
Zum Blut also kömmt elwas 
des geistigen Theiles; es fragte 
sich nun noch, ob er wirklich, 
von da aus nährt, ob er seist 
Contingent zu den im Körper 
abgesonderten Säften und zur, 
Erzeugung der festen Theile 
giebt?. Letzteres werden viele 
dadurch beweuen wollen, daß 
mehrere derer, welche oft unv. 
häufig hitzige Getränke trink.n, 
fett und voll von Fleisch zu seyn 
pflegen; indeß, oh ich gleich, 
nicht läugnen will, daß etwas 
von ihm zum Fett übergeht, fo 
dehnt er doch solches nur aus, 
sem Dunst treibt das Zellgewebe 
auf, und bringtauf solche Art 
eine sehr schwammige, nur 
scheinbare Fettheit hervor, die, 
so geschwind sie entsteht, binnen 
eben so kurzer Zeit wieder ver 
schwindet, falls eine neue Zu 
fuhr von geistigen Getränken 
unterbleibt, oder eine Krank 
heit eintritt. 
(Die Fortsetzung folgt.) 
L-S- 
Ueber den Vorschlag, Erbsen zwischen die Kartoffeln 
zn pflanzen. 
^Fie diese, Pflmzart 1788. im Ich pflanzte im Frühjahr 1788. 
hannov. Magazin vorge- in sehr sandiges das Jahr vor 
schlagen wurde, stellte ich gleich her 2 \pi Fuß tief rajoltes und 
damit folgenden Versuch an: gedüngtes Land, 2. Himten Kar 
toffeln
	        
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