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Indeß/ wenn ihm auch dieser
Weg versperrt ist, wie man
denn solches wohl mit Grunde
behaupten kann; so ist doch wcht
zu läugnen, daß ihm ein ande
rer Weg offen stehe: daß er
Ziemlich, um so viel mehr, da
-er im Magen durch die natürli
che Wärme sehr verflüchtigt
wird, bei mäßigem Genuß von
Den im Magen befindlichen «m-
saugendcn Gefäffm und vom
Zellgewebe, wie von einem
Schwamm, eingesogen, und
zum Theil, nachdem er unter-
weges durch viel zuströmendes
Fließwaffe (lympks) verändert
und blande gewacht worden,
dem Blut zugeführt wird, zum
Theil aber gleich unter gelinder
Ausdünstung derOberfläche un
sers Körp-rs, weiche dem Ge
nuß der hitzigen Getränke folgt,
wieder aus dem Körper geht.
Zum Blut also kömmt elwas
des geistigen Theiles; es fragte
sich nun noch, ob er wirklich,
von da aus nährt, ob er seist
Contingent zu den im Körper
abgesonderten Säften und zur,
Erzeugung der festen Theile
giebt?. Letzteres werden viele
dadurch beweuen wollen, daß
mehrere derer, welche oft unv.
häufig hitzige Getränke trink.n,
fett und voll von Fleisch zu seyn
pflegen; indeß, oh ich gleich,
nicht läugnen will, daß etwas
von ihm zum Fett übergeht, fo
dehnt er doch solches nur aus,
sem Dunst treibt das Zellgewebe
auf, und bringtauf solche Art
eine sehr schwammige, nur
scheinbare Fettheit hervor, die,
so geschwind sie entsteht, binnen
eben so kurzer Zeit wieder ver
schwindet, falls eine neue Zu
fuhr von geistigen Getränken
unterbleibt, oder eine Krank
heit eintritt.
(Die Fortsetzung folgt.)
L-S-
Ueber den Vorschlag, Erbsen zwischen die Kartoffeln
zn pflanzen.
^Fie diese, Pflmzart 1788. im Ich pflanzte im Frühjahr 1788.
hannov. Magazin vorge- in sehr sandiges das Jahr vor
schlagen wurde, stellte ich gleich her 2 \pi Fuß tief rajoltes und
damit folgenden Versuch an: gedüngtes Land, 2. Himten Kar
toffeln