Full text: Geschichte des Gymnasiums zu Corbach (I.)

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Florekenn vonn Heruerde angenomen vnnd mit demeselbigenn 
Lehene verseheil so lange ehr Inn vnßerm Dienste verharren wirbt, 
walten sunst Jrenn gnaden In deme erputig vnnd wilferig gewest 
sein. Doch gemeint vnnd beschloßen, io erst dergleichenn oder ein 
beßers Fellich wirbt, Das vns zuuergebend zuekompt, gmelten 
Pastor, Inn deme erß begert, mit Deme zuversehend Dergleichenn 
vnsere nachkommende sich aller gepuir Jegenn Jnenn woll halten 
werden. Sein auch Des geneigten willens, von Zielten zue 
Zielten, wie wir angefangenn, vonn geistlichem! guderen, so mit 
der Zit vaceren, ein particular also vnnd Dermaiße zue bega- 
bend, Das sich ein oder zwo Erbare Wolgelerntte gesellen» Dauon 
woll erhaltenn sollen vnnd unserer Burgern, beide arm vnnd reiche, 
Kinder Jrer besoldunge enthüben vnnd leddig mögen stehenn, Darzue 
mit vberpliebendenn geistlichen guderen, zur erhe gots, einen zim- 
lichen weg bedencken vnnd vfgehens habenn, Daß eher wolgemelte 
vnßere gnedige Heren ein gudt gefallens Dar ann tragen» sollenn. 
Derohalbenn vnser seer Frenntlich Denstlich bitt, Ir wollen» vnß 
genn Wolgemelte vnßere gnedigen herenn In benenn gütlich ent- 
schuldigenn vnnd dieße vnsere antwordt vnterdeniglich zuni pestenn 
vortragenn. DaS vmb euch zu uerbieueub sein wir aller ver- 
mogenheidt willich vnnd herzlich geneigt. Datum Montags nach 
Palmarum Anno (15)43. 
Bürgermeister vnnd Radt der Siede Corbach. 
(Aus dem Originale im Archive zu Arolsen.) 
2. 
1575. 
Dero Ritter- vnnd Landtschaft Schreiben«. 
Klöster betr. 
Wolgebornne Grauen»! E. G. seienn vnnsere vnnderthenig 
gehorsame vnnd willige Dienste zuvor, Gnedige hernn was gestalt 
nhnn etzliche Jahr hero zu vielen vnderschiedtlich Landtagen« bei 
E. G. selbstenn vnnd dero einstheils wollöblichen vorElteren Christ 
seliger gedechtnus, unseren semptlichen gn. hernn, Wir E. G. 
vnnderthenige gehorsamme Ritter- vnnd Landtschaft dieser E. G. 
Graueschaft zue Waldeck, von wegeiln derer Inn derselbigenn
	        

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