Full text: Ein brüderliches Wort, zur Beherzigung für diejenigen, die da ernstlich wünschen, Jesum wesendlich anzuziehen

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fett ist. War -es seeligen liebsten Bruders 
vornehmste Arbeitunter uns, sich in all seinen 
Gebeten für seine Brüder und Mitglieder, bei 
Gott stets zu interreßiren, wie vielmehr wird 
kr solches anietzo thun, m wie viel größer wird 
-erSeegensein. Dieses tröstet uns «nichtig, 
die wir hier noch unter vielen Gefährlichkeiten 
wallen; aber die feurige brünstige Gebeten so 
vieler Glaubens-Kampfer u- Überwinder,vor 
dem Throne des Lammes,und mit welchen wir 
aus lauterem unberdienteGnade,indemLie 
be-GeistJesuvereinigetfind,ermunternuns, 
und kommen tmerdar unserer Schwachheit zu 
Hülfe,daß wir uns unter allerLastdes äußern 
Geistes,und was sonst das Gemüth schwächet, 
aufheben und stets von neuen recolligiren kön 
nen, in unserm verordnetenKampfgetrost zu 
deharren,undderCronedesewigenLebens ge 
wis gewärtig zu sein; gleichwie alle unsere vor 
angegangene theure seeligen Vater m Brüder 
in dem Besitz des ewigen und seligen Erbtheils 
sind,und uns auch mit Freude aufnehmen wer 
den, wenn sie nur ihr gantzes Bild und begna 
digten Sinn in uns finden. Wozu wir uns, 
solange wir noch hier beisammen sind, stets ei 
nander erwecken,m also dahin ringen wollen, 
unsereHeiligung zuvollenden,m aus unserm 
äußern Thier-Menschen, den Engel der gött 
, lichen Demuth auszugebahren, damit die gött 
liche Natur in uns, als die heilige Liebe -Quali 
tat,daraufimmerundewigruhenkönne. Je 
kleiner aber,liebsten Mitglieder,die Anzahl der 
Rechtschaffenen wird,ie mehr sollen wir uns in 
und bet Christo zusammen genau in der Liebe
	        

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