Full text: Joh. Karl Ad. Murhard, (1781 - 1863), Staatsökonom und Wirtschaftspublizist aus der Frühzeit des deutschen Freihandels (Teil 2)

Ad 
Menschen sich zu Stastsgeseilischaften vereinigten-und die 
"yon zufälliren Umständen und Verhältnissen .abgehangen 
haben können" (ebd.). Fime-saLlche Loshode-hiebe_ldss DLcmnt 
zz hinten ufziumen! CZ CT), einzir ans dem Rez 
SX\Niff\des Staates 1äßt.sich sein Zweck absirahieren .(e%d. 
5,0). Es ist. Ksantscher Geist, maz Murgard sich Auch 
direkt anıden Heidelberger Zschariae äanscaliesien,, Wenn 
der Zweck zus dem Keahtsgrund. als dem ‚obersten Ir/zip 
abgelsiNetß. wird, und nicht etwa. umgekehrt. 
Zur VerdeNtiichung dieses Gedankengefüges müssgn wir man= 
che VorsteNungen Murharäds im anderen Zusammehhang als 
bisher senenm\ Zum Blickpunkt wird äie menscliche Natur 
genommen, was \unter oder über "ihr'1iegt, Ogelehnt, /und 
der Staat zunäckst bezeichnet als "eine /Zesellschafte Ver-= 
bindung unter MeAschen" (Zw.d.3t. S.46% Was sber diese 
Verbindung weit über das wesen einer Korpvoration oder 
Anstalt hinaushebt, \sSind. die Homoge/tät und Totalität im 
Zielwollen “ihrer Teilhaber derart, /Gaß völliger‘ Kongruenz 
mit dem Wollen der Gemäinschaft bestent, und daß aus dem 
Wechselispiek alter urspiNinglichzr und durch die Verbindung 
geweckter neuer, vorwiegehd geistiger Kräfte ein ausglei= 
chendes, bei &llem fortschiY/tenden Gegeneinander einigen 
des Lebensprinzip gewonnen ZAird. Nicht ist dabei, wie 
immer wieder betont .wird, /Aan Aistorische Zwecke Sedacht, 
an das irgendwo und irgeAdwann \Zw.d.St.. 3.19), sondern, 
um. die nahe Parallele’ Yei Jellindek zu ziehen (Jellinfk 
a.83.0. S.223) an solche, die dem SXaat seine Skonomische 
Steilung im VerwirkYichungsprozeß dar obersten Bestimmung 
des Menschengeschl£chts zuweisen möchNen, kurz: vornehm= 
lich an die universalen objektiven Zwedke. Für sie stellt 
Murhsrd einen KAnon auf, sowohl :nach forNaler als auch 
nach inhaltligher Wertung. Es können nur Avscke in Frage 
kommen, die Zemeinschaftliche sind; d.h. so\che, die alle 
vermöge ihyer Vernunft wollen. Unter innen alher wiederum 
Nur. solch£, die allein vom .Zinzelindividuum überhaupt 
nicht, Mer doch nur höchst unvollkommen durchfNihrbar sind 
sodaß die Hilfe des Staates hinsichtlich des Erfd\\gs er= 
wünscht ist. Immer aber ist zu erwägen, ob der Stat für 
alıt diese Zwecke wirklich das sicherste Mittel der Ner= 
wi/rklichung abgibt und.ob zum anderen ihre Aufnahme in de 
kufgsbenbereich- Aes States nicht eins-3 SH zibH,
	        

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