Full text: Joh. Karl Ad. Murhard, (1781 - 1863), Staatsökonom und Wirtschaftspublizist aus der Frühzeit des deutschen Freihandels (Teil 2)

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Die Verbreitung des: Smichianiesmus und die Stellungnahmeg 
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der deutschen Staats-und Wirtschuftspokirer, 
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K.Murhards Anteil an diesen Vorgängen 
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‚ Ad.,Smirhs Werk vom "Reiuvhtum der Nati gjen"isE ‚wie wir schon mehr- 
fach erwwähnten, ist'eih Ereignis: von epochaler Wirkung goworden; ja 
Wade nn 85 Woltiit- rafırbildend bez.eichnen:in “einer nie zu Endeg 
gegangenen. Diskussion zwischen Wirtschaftswissenscchaftlerb ‚Phi- 
losophen?Soziologen. und. Politekern ist das Werk der Mittelpunkt. 
Zunächst nimmt der Kontinent kaum NotizZ von dieser Veröffentkichuns 
des Schotten.Die einen. sehen in dem Opus eine Art historischen Über 
blick,die anderen(so in: Frankreichjeine Weiterbildung des Physuokre 
tismus. (Umgekehrt empfiehlt man Ad.Smith gerade wegen seiner Ähn- 
lichkeit mit dem Physiokratäsmus!)Die Franzosen schaffen dann zuerst 
ind „Say 767-1832) Breit6a’ Beonomie Politäque” eine von Smith 
nicht gebgtene Systematik. des Smithianismus;aber erst F.Brastisat 
(1801-1850) bringt Smith in Frankreich zu einer konkreten Mirku ag. 
Jn Deutschland tritt mn b-ald_in_ die Diskussion übeef Ad.Smith 
sin lJn En-gland ist man sehr zurückhaltend;erst in: der Manche:ter- 
bewegung der dreißiger Jahre tritt such in England ein bemüirkenswer- 
ter Wndel ein.,gyn kleinen Zirkelnf von phäilosophisch,5:legentlich 
auch wirtschaftlich interessierten Professoren und aufgeschlossenen 
Studenten rückt. Smith nach vorn.3s ist ein-er der jüngeren Profes- 
. Soren,Gs ; Aus ler nach einer günstigen Bez prechung in den 
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A IR N GIER EEE hrten Ameisen] drei Jahre später ein"Hendbuch der‘ Stactswisser 
(ES schattogsum Gebrauch in ekaenisehen Yorlesungem ‚nach. dam Smlthe 
irundsätzen bearbei,et”"hLeruusgibt.Sartorius ist der führende Wirt- 
Schaftspoitiker,dem sich bald seine Kollegen snschließen:CamwGott£rd 
Heyne, Pütter,Gatucrer,.e.Lers, Beckmann, sogar S4hlözer und dann der 
sehr erfolgreiche F.Iueder,der allerdingg£ erst 1810 von Braunschwei 
Nach Göttimen kommt.Seine drei Bäme "Über Nationaklin dustrie"ver- 
breiten die Kenntnis immeep“ weiter in. der Öffentiichkeit. 
Diese anfängliche Zurückhalturgz£ ändemt sich mit der jüngeren Gene- 
ration der Studenten,die seit. den letzten Jahrzehnten des 18.Jhs,: in 
Menge nach Göttingen kommen.AÄhs ihnen rekrutiirt sich die Elite der 
Späteren deutschen Verwaltungsbeamten.Sdü,wenn wir von Stein und Hear- 
denberg,die älter sind ‚absehen wollen,erwaächsen die politischen. Pu 
blizisten und Jüurnalisten;so findet auch K.,Murhard den Ankergrund 
für sein Leben. und Sähaffen.
	        

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