Full text: Friedrich A. W. Murhard, (1778 - 1853), Staatsrechtler und politischer Publizist im vormärzlichen Liberalismus (Teil 1)

LYeLDT MUPUQLd ZOOLOÄiSCHE U.vEeLENÄSChEe  SUDG1bMLImE Am Verclest 
mit deutschenVerhältnessen( I1,531,205 u. 411,36 ,253) 5 LK Dre 
lich, was Hurhard un schörfer neobachtung erkennt u.festhält.Von 
Fulken,Sperbern, Bussarden, vo. Habichtenist de die urüe vorBor 
Wounewihe,einem seltenen Vogel.Aber aguch die Klein-u.Sigvögel wer: 
den beobachte;zso Rotkehlchen,Störche ‚sogar def scheue Kuckuck.Man 
merkt dem Berichtan,wiesechr dies Tätigkeit den Schreiber interes- 
siert.Dabei hat erstets ein. waches Auge gür die Skulptugr der 
Insellandschaft,ihrensanften Hügelcharakter u. die sonnüb erstrah 
ten Hänge.Murhard kann sich nicht genugtun an der Schilderung 
dieser Inselrlur.Und so kommt er zupusrünrlichenBotanischen Se- 
Schrei bungen( 11,25,256), Mit Berrübnis Deobauubet Murhard den 
ständig glimmenden Haß zwieschen Muselaman u.Griechen=Christen.Er 
erzählt,weas ihm die Mönche des Klosters Neamoni von. dem Aufstand 
ües Jahrs 1770,als die Christen flüchten mußten,soweit sie sich 
nicht ineinem Kloster verbergen konnen.Der Aes% wäre überwältigt 
wordenu.an die Sklavenhändler der Barbaresken verkauft woden in: 
ein menschenunwüriges Dasein.Sie wurden gerettet durch ein russi; 
sches kleines Flottendetachement,das vor Chios ankerte u.mit ei- 
ner Landungzs unter Waffen drohte.Trotzdem: die SypatZien der Chi- 
oven geunsren den Frandg0scH UsiiLCalUu Uhl AuSdeu,ule LU KEeLMGLMGLL 
yLcaunen‘ genannt werden. (II,30,190) = 
Damit beschließen wir unsere Darstellung,die stellvertetend Tür 
äie andern Murharschen Reisebücher zeigen will,einfieaufmerksa- 
mer Reisender aus Göttinge=Kassel gewesen St, der=für seine Zeit 
höchst selten=einen Stil entwickelt(wenn man von Alexander v.Hum- 
boldt absieht),der Methode u. Aussageweise ‚die Themenwahl von. 
rein geogra-phischen,auch ethnographischen ‚vonsoziologschen,po- 
litschen historischenBlickpunkten sich leiten 1ä5t u. das folgen- 
de Jahrhundert bis auf unsere Tagw bestimmt.Das Studium Schlözer= 
Montesaieus,n£ächt aber zuletzt die sich 1 fSippenbltteurfechende 
Reiselust haben die Anstöße abgegeben.So ist das letzte zweibän- 
dige Reisebuch durch den gräechischen Archipelagus exemplarisch 
geworden,u.. zwar. schonan der Wenden/VyAgX das18.7 zum 19.Jh.Und das 
alles von einemA jungen Schriftstellee,der vom Studium her Mathe- 
matiker u.Physiker ist. = =
	        

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