Full text: Reden, gehalten bei der Beerdigung des Herrn Ferdinand Gamburg in Frankfurt a. M. am 11. und 15. September 1892

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PnMiit Kr. fco Islmc. 
Werthe Freunde! Liebe Brüder! 
Mit betrübtem Herzen und noch gebeugt von dem 
schweren Schlag, der uns betroffen, betreten wir heute die 
Stätte, an welcher der uns, ach, nunmehr für immer ent 
rissene theure Freund und Bruder Ferdinand Gamburg 
mit uns gewirkt hat. Seinem theuren Andenken soll unsere 
heutige Zusammenkunft ausschließlich gewidmet sein. Wie 
der theuere Dahingeschiedene gelebt, wie er gewirkt, was 
er geleistet, und wie viel, wie unendlich viel wir alle an 
ihm verloren haben, es ist in Worten nicht zu schildern. 
Doch hat mein Freund Herr Julius Plotke es übernommen, 
eine, des edlen Verblichenen würdige Gedächtnißrede zu halten, 
für welche ich Sie, verehrte Freunde, um Ihre ungetheilte 
Aufmerksamkeit bitten möchte. Mögen seine Worte uns 
stärken, uns aufrichten und uns den Trost verleihen, dessen 
wir Alle, Alle so sehr bedürfen! 
(Harmomumspiel.)
	        

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