Full text: Reden, gehalten bei der Beerdigung des Herrn Ferdinand Gamburg in Frankfurt a. M. am 11. und 15. September 1892

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Hm Mal Keiilamin ((fällt). 
Verehrte Trauernde! 
Im Namen der Rheinland loge, als deren Abge 
sandter ich vor Ihnen stehe, und der befreundeten Logen in 
Mainz, Wiesbaden und Straßburg, deren Vertreter unter 
uns weilen, komme ich hierher, um den Schmerz auszudrücken 
über das Hinscheiden eines Mannes, dem wir uns so nahe 
gefühlt haben, dem wir geistig so verwandt waren, an dessen 
Seele, an dessen Enthusiasmus wir Alle uns immer be 
geisterten, so oft uns das Glück zu theil wurde, ihm nahe 
zu kommen. Es fehlen mir die Worte, dem Schmerz hier 
so Ausdruck zu geben, wie der Verblichene es wohl ver 
dient. Ich kann nur das Eine sagen: Der Funke, den er 
in uns entzündet hat, soll fort und fort wirken. 
ri'ir Der Gerechte lebt in seiner Treue weiter, und so werden 
die Brüder des Bundes dazu beitragen, in seiner Treue, in 
seinem Wirken weiter zu leben. Dies Versprechen gebe ich 
den Manen des Dahingeschiedenen. Berufenere sind wohl hier, 
die das Lob des nun uns Entrissenen sprechen und preisen 
können. Ich kann nur das Eine sagen: ein großer Riß ist 
über uns gekommen, eine Lücke, die allerdings schwer wird 
auszufüllen. Wir können nur immer wieder das versprechen: 
sein Andenken soll für uns immerdar ein gesegnetes sein.
	        

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