Full text: Zur Vollendung der 5000sten Lokomotive und der ersten 50 Jahre des Lokomotivbaues in der Fabrik von Henschel & Sohn Cassel

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ENTWICKELUNG DER FABRIKEINRICHTUNGEN. 
 
Mit der Steigerung der Leistungen ging die Erweiterung der Räumlichkeiten und die Ver- 
besserung der Betriebseinrichtungen Hand in Hand. Das räumliche Wachsthum lässt sich am besten an 
der Hand der auf den Tafeln I bis VI im gleichen Massstabe dargestellten Lagepläne des Werkes aus den 
Jahren 1838, 1855, 1873 und 1898 verfolgen. Die Bestimmung der einzelnen Gebäude ergiebt sich aus 
den beigesetzten Erklärungen. 
Eine durchgreifende Erweiterung wurde noihwendig, als Ausgangs der 60er Jahre der verstärkte 
Betrieb des Lokomotivbaues in’s Auge gefasst wurde. Zu diesem Behufe wurde im Jahre 1870 eine neue 
5schiffige Lokomotivmontagehalle errichtet, welche, in der Folge mehrfach erweitert, noch heute ihrem 
Zweck dient und für den Bau von mehr als 300 Lokomotiven jährlich ‚genügt. 
Im Jahre 1872/73 wurde‘ auf einem zu diesem Zweck erworbenen, bei dem Vororte Rothen- 
ditmold gelegenen Gelände eine neue Hammerschmiede errichtet, die neben den sonst erforderlichen 
schweren Schmiedestücken auch die Lokomotivräder anfertigte. Letzterer Fabrikationszweig ist später 
nach allgemeiner Einführung: der Flussstahlformgussräder im Lokomotivbau wieder eingegangen. 
Die Inbetriebsetzung dieser Werkstatt fand am ı. Juni 1873 statt. 
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