Inhaltsverzeichnis: Gedichte

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Glaubt es nicht der deutschen Hütte, 
Die im Dorfe drüben steht; 
Glaubt es nicht der deutschen Sitte, 
Die in ihren Mauern weht; 
Dürst's auch nicht den deutschen Trauben, 
Nicht einmal dem Bettlerkind, 
Noch dem Meilenzeiger glauben, 
Daß wir hier in Deutschland sind. 
Flieht, o flieht, ihr grünen Wogen, 
Thut's dem Vater Rheine kund, 
Was sie hier euch vorgelogen: 
Hat geträumt dem Deutschen Bund, 
Und im Schlaf, — daß Gott erbarme! — 
Stahlen sie ihm Land und Leut', 
Und Franzosen sind wir heut'. 
Will es nicht gerad' verdammen: 
Wer sein Kind von Haus' entfernt, 
Gibt's hinaus zu welschen Ammen, 
Daß der Bub' französisch lernt. — 
Aber daß das Kind, das deutsche, 
Man zu Schimpf und Spott verkehrt, 
Daß man's die Beamtenpeitsche 
Auf französisch tragen lehrt! —
	        
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