Full text: Stammregister der Familie Lucae

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ger von Churfürst Friedrich Wilhelm zu Brandenburg. 
Am. 1.11.1704. ist er in Berlin gestorben. .- 
Friedrich Lucae führt weiter an: 
“Der älteste Bruder meines Herrn Schwagers hieß Gott- 
fried,der andere George, der dritte Ernst und der 
vierte mein Schwager Heinrich Schmettau. 
EinSohn von Gottfried Schmettau,Wolfgang ist chur- 
pfälzischer Geheimerat zu Heidelberg.Die Söhne der 
anderen Brüder sind in churbrandenburgischen Diens- 
ten als Sekretarii und Titular. Räthe. Etliche sind 
in Breslau Handelsleute, von denen einer des reformier- 
ten Predigers in Hamburg de la Fontaine einzige 
Tochter heiratete.Überdies wohnte auch eine Schwester 
von diesen 4 Brüdern zu Brieg, welche von zwei Männern 
Söhne hinterlassen; die Söhne von dem ersten hießen 
Hannemann, die aber von dem anderen aber werden Schmidt 
genannt. 
Die als Kaufleute in Breslau tätigen Schmettaus kamen 
zu beachtlichem Vermögen und ließen sich in den Adels- 
stand erheben. 
—- Die Schmettaus sollen aus Ungarn stammen und früher 
Szmettay geheißen haben. Die o0.a. Gebrüder Gottfried, 
George und Ernst wurden am 8.10.1668 in den österr. 
Adelsstand erhoben.Die cChurbrandenburgische Anerken- 
nung erfolgte am 19.9.1698. Reichsfreiherrn wurden die 
Schmettau 1701 und Reichsgrafen im bayer.Vikariate 
1742 durch Kaiser KarlVII. Ein Ignaz Franz Schmettau 
erhielt am 6.7.1822 das preußische Adelsdiplom.Aus 
den Reihen der Schmettaus sind mehrere hervorragende 
preußische Militärs welche die Generalswürde erlangten, 
hervorgegangen.- 
In der "Allgemeinen Deutschen Biographie 21.Band,Leip- 
zig 18%0 ist über eine Ferdinande von Schmettau geb. 
26.4.1798 in Bartenstein/Ostpr.folgendes zu lesen: 
Ihr Vater war Major im 58.Inf.Rgt.von Courbiere und 
in Bartenstein in Garnison. 1811 zu Breslau als Rgts.- 
Kdeur. verabschiedet, erhielt er die Domäne Bergel 
bei Ohlau. Er lebte in beschränkten Verhältnissen. 
Als bei der Erhebung zur Abwerfung des Joches der 
Fremdherrschaft im Jahre 181% Hoch und Niedrig sich 
drängte beizusteuern zu den Lasten des Staates, hatte
	        

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