Full text: Beschreibung der Gesundbrunnen und Bäder bey Hofgeismar

Von d.Ei'genschaffttn u. Wirkungen. 4; 
Es tödtet und treibet die Wurme aus, wenn oft 
andere Mittel unnütz gebraucht sind. — Im Vor 
fallen des Mastdarms, und Stulzwang, hat es sich 
mit Beyhülfe des Bades, sehr kräftig bewiesen. 
Das Blutharnen, — Gries, — Schleim, — 
kleine Steine, — selbst Geschwüre in den Nieren, 
Harngängen und der Blase, — lang gehabte Stran- 
gurien, — nächtliche Pollutionen, — Schwäche in 
den Saamengefässen, nach übel curirten und zu ge 
schwind verstopften Saamenflüssen, heilet es. — In 
zu besorgender und anfangender Wassersucht, nach zu 
geschwind vertriebenen Fiebern und andern Geschwül 
sten, ist es kräftig. 
In allerhand Ausschlagen und faulen fressenden 
Schaden der Haut, in rheumatischen Schmerzen, — 
Gichten, — in Lähmungen, — hat sich das Trink- 
waffer, besonders aber mit dem äußerlichen Gebrauch 
des Badwassers verbunden, mächtig bewiesen. 
Das Frauenzimmer findet hierein fürtreffliches Hülfs 
mittel gegen die Verstopfung der monatlichen Reini 
gung und unordentlichen Fluß derselben; — gegen den 
weissen Fluß, —- die Bleichsucht, — Schwäche, 
Verschleimung, — und Geschwüre der Gebährmutter, 
und andere Mutterbeschwerden. — 
In den drey- und viertägigen Fiebern, — sagt 
Wagner/ habe der Trinkbrunnen fast allemal sichere 
Hülfe verschafft. Besonders sind verschiedene Perso 
nen vom Quartanfieber befreyet worden, die sich Jahr 
und Tag damit geschleppt, und alles ohne Wirkung 
gebraucht haben. Dergleichen, durch unzeitigen Ge 
brauch adstringirender Mittel versteckte Fieber, sind ge 
meiniglich, nach zeinem 8» bis i tägigen Gebrauch, 
wieder ausgebrochen, und durch daö Fortfahren eines 
io. bis
	        

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