Full text: Beschreibung der Gesundbrunnen und Bäder bey Hofgeismar

38 I. Abtheilung, n. Abschnitt. 
gen kann, so müßte in dem frisch geschöpften Wasser 
selbst noch etwas weniges Salz nicht völlig mit der 
Saure verbunden, oder vielmehr davon gesattiget seyn, 
folglich nicht schon ganz Mittelsalz seyn. Eben ge 
meldeter Schriftsteller hat das Brunnensalz des geis- 
marischen Wassers zur Eröffnung und Reinigung bey der 
Cur gebraucht, und muß es also in Menge haben be 
reiten lassen. Jetzt ist es nicht mehr üblich, wenig 
stens habe ich nichts davon vorgefunden. Man hat 
zwar andere ähnliche recht gute Mittel dazu, indessen 
könnte 
Zu der im Jahr 1765. erfolgten schleunigen Vermeh 
rung des zurückgebliebenen Salzes mag allerdings die 
bereits oben angeführte, im Jahre 1764. vorgenomme 
ne Verbesserung des ganzen Werks, und die genauere 
Verwahrung des Brunnen, Anlaß gegeben haben. 
Anch ist die in eben diesem Jahre 1765. im Residuum 
gefundene viele Erde vermuthlich der nahe um den 
Brunnen vorgenommenen Arbeit zuzuschreiben- 
Sonst wird man sich leicht von den Vorzügen unsers 
Brunnen überzeugen-können, wenn man hiermit die in 
nachfolgender Tabelle aufzezeichnete Versuche mit frem 
den Mineralwassern vergleicht. 
Pyrmonter 
K. 
Jahr. 
Salz 
Erde 
Trinkbrunnen 
Gran. 
Gran. 
Herr Geip gibt 
S. 163. über 
haupt 22-Gran 
i 
I?68 
' 
IZ 
an, als: 
— 
6 — 7,13—H 
Wildunger 
i 
1768 
2 
3i 
Brunnen 
i 
1769 
2 
4 
I Schwalbach 
1 d- H. 
i 
1768 
9
	        

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