Full text: Beschreibung der Gesundbrunnen und Bäder bey Hofgeismar

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Beobachtungen. 
1766. 
(16.) 
Ein Bursch von 18. Jahren, aus dem Amte 
Sababurg, hatte schon viele Jahre böse Augen gehabt, 
und war wirklich auf beyden Augen etwas zu sehen, daö 
einem Felle ähnlich war. Er trank den Brunnen 3. 
Wochen, und wusch die Augen mit dem Badwasser; 
worauf sich die Felle verlohren und derselbe besser sehen 
konnte, auch weiter keine Schmerzen an seinen Augen 
empfand. Gleicher Beobachtungen sind viele andere 
gemacht worden. 
(170 
Ein Unterofficier, von Cassell, war mit einem kur-, 
zen Athem, starken Auswurf und öfterm Blutfoeyen 
beschweret. Er trank deswegen den Brunnen mit 
Ziegenmilch, und wurde wieder gesund. 
08.) 
Ein junger Mann, von zo. Jahren, welcher 
mit allerley betrübten Zufällen beschweret war, wovon 
die blinde Güldeneader die Hauptursach war; trank 
unsern Brunnen 14. Tage, und brauchte darauf das 
Bad. Die Güldeneader- wurde bey ihm fliessend, 
und der Mann von seinen beschwerlichen Zufällen be- 
freyet. 
09') 
Ein Mann, von 42. Jahren, welcher lange Zeit 
Blut geharnet, und dabey den größten Schmerz im 
ganzen Körper ausgestanden hatte, trank den Brunnen 
nnd badete, worauf die Güldeneader losbrach, welches 
ihn völlig gesund machte. 
2 r Oo.)
	        

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