Full text: Touristen-Führer für die Umgebung von Cassel

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herum nach rechts biegt und gelangen auf dieser nach a h St. 
ans Druselthal. Wem dieser, wenig Schatten bietende 
Weg nicht genehm ist, der kann auch in der Wilhelmshöher 
Allee bis Wahlershausen und hinter dem Gasthause „Zur 
Station Wilhelmshöhe" links ^ ab bis zur Kohlenstraße (mit 
Pappeln besetzt) gehen, oder bis zur Endstation der Trambahn 
fahren und von da über „Moulang" an den Pensionshäusern 
vorüber ans schattigem Wege zum Druselthal gelangen. Bevor 
wir ins Thal eintreten, werfen wir einen Blick auf die Land 
schaft zurück, die von hier wieder ganz eigene Reize entfaltet. 
An den Basaltbrüchen vorüber, das enge Thal aufwärts, er 
reichen wir das Gasthaus „Zur neuen Drusel", rechts und etwas 
weiter das „Zur alten Drusel" links von der Straße. In 
beiden sind Erfrischungen zu haben, die unter den Bäumen, 
oder in den Lauben vortrefflich munden und die wir nicht ver 
schmähen, da wir in den nächsten Stunden ein Wirthshaus 
nicht mehr antreffen. In der „alten Drusel" sind durch den 
neuen Anbau Wohnungen für Sommerfrischler geschaffen, die 
Jedem zu empfehlen sind, der sich einige Zeit ungestört und 
ungenirt dem Genusse des duftigen Waldes hingeben will, 
er findet nicht leicht einen anmuthigeren Platz dazu wie 
hier. Hinter ^ dem Hause „Zur alten Drusel" steigt ein 
Weg links aufwärts gegen SW., an und in den: Buchen 
walde hinziehend zu der breiten Schneise, die durch den 
ganzen Wald sich streckt. Hier angekommen, erblicken wir zur 
Linken einen ziemlich hohen, freistehenden Baum, der „Hohe 
Baum" genannt, mit prächtigem Laubdache und haben einen 
beschränkten, doch aber unmuthigen Blick ins Thal, S. Wir 
gehen auf den, vor uns liegenden, freistehenden Baum — gegen 
S. — zu und zwar an dem rechts liegenben Waldesrande ent 
lang, ca. 200 Schritte. Diesem zweiten Baume gegenüber, W. 
bemerken wir rechts einen Weg, der sich sofort in 3 Wege theilt, 
wählen den mittleren, der etwas abwärts gegen W. in den 
Wald zieht, wandern immer in der eingeschlagenen Richtung 
weiter, alle abzweigenden Pfade vermeidend, treffen bald eine 
Tafel „Nach dem hohen Baum", steigen nun ziemlich steil auf-
	        

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