Full text: Touristen-Führer für die Umgebung von Cassel

Ausflug 7. 
Ilf Rüchen. 
Unternehmen wir eine Parthie nur nach dem Aussichtsthurm 
„Elf Buchen", so gehen wir nach Wilhelmshöhe, am Schloß 
und später Aquäduct vorüber (siehe Ausflug 6.-. Wir gehen 
bis zu der Fahrstraße, welche die unsrige fast im rechten Winkel 
schneidet, überschreiten sie und folgen dem breiten Wege, der 
gegen NW. zieht und von prächtigen Tannen eingerahmt ist. 
„Tannenallee" — Auf diesem Wege gehen wir, bis er eine 
scharfe Biegung nach links S. macht und bemerken vor uns 
rechts an einem Baume eine Tafel „Zur Christbuche", und „für 
Reiter verbotener Weg". An der halben Höhe des Berges sich 
hinschlängelnd, führt dieser Weg bis zur Höhe im duftigsten 
Schatten und erst oben tritt er auf eine Lichtung. Hier wendet 
er ein wenig nach SW., dann wieder nach W. und NW. und 
tritt dann auf's Neue in den Waldesschatten. Wir bleiben auf 
diesem Wege, der jedes Mal, wenn er eine Lichtung überschreitet, 
reizende Aussichten ins Thal eröffnet. Wenn wir nach längerer 
Zeit den jungen Buchenbestand durchwandert haben, kommen 
wir auf eine breite Wiese, die ziemlich schroff von rechts unten 
im Thal aufsteigt und die ganze Höhe erklimmt. — Steinbank 
und Wegweiser. — Wir gehen auf dieser Wiese links aufwärts, 
an einigen Wegen vorbei, bis wir rechts einige prächtige alte, 
mit dichtem Laubdache ausgestattete Bäume erblicken; hier sehen 
wir links eine Schneise jäh aufsteigen, — Wegweiser — sie 
bringt uns, wenn wir sie benutzen, ziemlich schnell, aber ange 
strengt zu unserm Ziele: Aussichtsthurm: Elf Buchen. 
Ist uns der eben besprochene Weg zu beschwerlich, so gehen wir 
auf der Wiese noch ein gut Stück aufwärts, bis sich links ein 
bequemer Waldweg zeigt, — Wegweiser — der uns in kurzer 
Zeit unserm Ziele ebenfalls zuführt. Der Thurm wurde vom 
Baumeister Potente im Auftrage des Verschönerungs-Vereins in 
Cassel im Jahre 1879 gebaut und am 17. September desselben 
Jahres eingeweiht, bei welcher Gelegenheit sich ein recht hübsches
	        

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