Full text: Touristen-Führer für die Umgebung von Cassel

- 12 — 
in denen häßliche Dünste das Athmen erschweren; mit Recht 
kann man Cassel einen besonders gesunden Wohnort nennen und 
den besten Beweis dafür liefern die vielen rüstigen ältern und 
alten Personen, denen man auf allen Promenaden begegnet. 
Promeniren ist eine Lieblingsbeschäftigung vieler hiesiger Be 
wohner, die herrlichen Spaziergänge dicht an der Stadt laden 
und reizen dazu und tragen, wenn häufig benutzt, wesentlich zum 
Wohlbefinden bei. Vergeblich wird man eine zweite Stadt 
suchen, die so viele herrliche Anlagen aufzuweisen vermag, wo 
nach allen Richtungen hinaus schattige Alleen mit prächtigen 
alten Bäumen zum Lustwandeln einladen, wo die meisten Wege 
liebliche, ja entzückende Aussichten bieten und überall die köst 
lichste, gesundeste Luft uns umweht. 
Doch wieder auf unsern fast beendeten Spaziergang zurück 
zu kommen, gehen wir von Raabe's Felsenkeller zur Wolfsanger 
Allee und unter schattigen Bäumen zur Stadt zurück. Bis zur 
„Grauen Katze" 1V 2 St., von dort zum Felsenkelle? 7* St. und 
bis Cassel 3 /± St. Summa 2 3 /4 St. 
Ausflug 
Icharizrnbrrg, Relmdere. 
Wir geheu die untere Königsstraße hinab zur Holländischen 
Straße, folgen dieser — an den Friedhöfen vorüber - bis 
dahin, wo rechts ein Weg abzweigt, der durch eine Tafel als 
„Philippineuhö fer Weg" bezeichnet ist; auf diesem kommen 
wir an den Ziegeleien vorbei über eine kleine Brücke, gehen auf 
ihm bis er — nahe vor Philippiuenhof — scharf nach rechts 
abbiegt. Hier verlassen wir ihn und gehen den Fahrweg — 
Trift — der ziemlich grade aus, gegen den vorliegenden Berg 
anstrebt, wandern ein Stück am Berge entlang gegen W., biegen 
dann um denselben gegen N. und erreichen einen Platz, auf 
welchem ein einzelner Eichbaum steht, von Wall und Graben 
umgeben: „den Schanzenberg". Von der Stelle, wo wir 
die Philtppinenhöfer Fahrstraße verlassen haben, bis hier sind 
10-12 Minuten Entfernung. Wall und Graben rühren noch
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.