Full text: Ungebundene Uebersetzungen der Gedichte des Q. Horatius Flaccus

V. Buch. 24z 
der, bey großer Versammlung des Volks, aufs 
neue anstimmen und begehen mögen. Und ihr, 
0! Lebensgöttinnen, * die ihr in Vorausverkündi 
gung deßen, was einmal vom Jupiter beschlossen 
und ausgesprochen worden, und welches vermöge 
der unveränderlichen Ordnung des Geschickes un 
widerruflich erhalten werden muß, zu aller Zeit 
wahrhaftig erfunden worden, füget zu denen be 
reits verstrichenen glücklichen Läuften der Stadt, 
immer neues und ihr Wachsthum verewigendes 
Wohlseyn. Das durch Hervorbringung von 
Früchten und Vieh gesegnete Erdreich, müsse die 
holde Ceres mit einem Kranze von vergüldeten 
Kornähren beschenken: gesundes Wasser und ge 
mäßigte Witterung bey reiner Luft, müsse auch 
endlich denen zarten Säuglingen deiner Heerden 
ihr Gedeyen geben. 
Chor der fangen Rnaben. 
Apollo, verbirg deine tödlichschießende Pfeile, 
sey gnädig, und erhöre die fußfällige Bitten die 
ser jungen Knaben. 
Chor ver fangen Magdgen. 
Höre, 0 Diana, du Königinn der Gestirne, 
die du uns dein neugehörntes Mondenlicht ** zei 
gest, erhöre gnädiglich das Gebeth dieser jungen 
Mägdgen. 
Beyde Chöre zusammen. *** 
Wenn anders, ihr mächtige Gottheiten, Rom 
eurer Hände Werk ist: wenn es anders an dem, 
Q 2 daß 
* Pareen, 
** an diesem ersten Tage der Jubelftyer 
***
	        
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