Full text: Ungebundene Uebersetzungen der Gedichte des Q. Horatius Flaccus

III» Buch. 97 
les in die erhabene Himmelshäuser der blitzenden 
Gestirne versehet,zwischen welchen beyden der Kaiser 
August, dessen Antlitz wie die Sonne leuchtet, im 
Bildnisse ruhet,und des Tranks der Unsterblichkeit * 
gemußt. Durch dieses dein standhaftes Wesen 
verdientest du, o Vater Bacchus, daß deine Ti 
ger, die sonst dazu nicht leichtlich anzugewöhnen, 
sich zwingen ließen, ein Joch am Halse zu tragen, 
wenn sie deinen Wagen zogen. Vermöge dieser 
Tugend ist endlich auch Romulus ** auf *** des 
Mars Rossen, dem Flusse Acheron entgangen f, 
nachdem die bisher erzörnte Juno nachgegeben, 
und in dem Rathe der Götter ff sich dergestalt 
günstig vernehmen lassen: Troja, dich, o Troja, 
hat der heillose und ehebrecherische Schiedsrichter 
fff, benebst dem fremden Weibsstücke 4, in Staub 
und Asche verkehret, seit dem der König Laomedon 
44 die mächtigen Götter dadurch hintergangen, 
daß er die 44k ihnen verheißene Summen hernach 
verweigert. Denn von der Zeit an ist mir und 
der keuschen Minerva dieses Ilion zugesprochen, 
und samt den Einwohnern und ihrem treulosen 
Könige unserer Rache überlassen worden. Nun- 
mehro ist der Schandgast der lacedamonischen 
Ehebrecherinn*, nicht mehr so hoch bey ihr an 
geschrieben : und thut die meyneidige Familie des 
Priams, den tapfern Griechen durch des Hektors 
Hor.i.Th. G Macht 
* schon bey kebreiten 44 wegen der Aufnahme deS 
** der nachherv Qvrrinus be- Romulus 
nennet worden 444. Paris 4 der Helenen 
*** seines Vaters 44 sein Großvater den Apoll 
4 und von der Erden gleich und Neptun 
in den Hiliimel entrückt 444 dev Anlegnna der Stadt- 
mauren * der Paris
	        

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