Full text: Kultur der Geselligkeit; Intimes Musizieren; Ausklang; Harry de Garmo in memoriam (Band 3, Teil 2)

sa -he als grösstes Museum Oer Welt Benutzung 
Lern Säulen,gärig Oes LouBr 1 
14 ten 
ihrkund ert 
gegenüber erhebt 
k erruhren.de Eglise St 
ius dem 
'Auxerrois*. Auch 
r n dieser Stelle werden nickt pxxr gerade angenehme historische Sri 
rungen wach , denn hier war der Schauplatz ,ruf dem nick 'ie zu truuril 
ger Berühmtheit gelangte Bartholomäusnacht abspielte . Auf An.t. ^ten 
der Katkarina von Medici gab Kerl IX mit den Glocken ebengeuarmter Er 
cke in der Kackt vom 2 Ö August 1672 um 5 Uhr morgens etwa da schaufi 
Signal zu dem sckrecklicken Massaker der Protestanten * wo fei eins der 
traurigsten Kapitel eines 
II. . , der aus dem Fenster 
re 
de: 
igiösen Fanatismus 
B:uvrepalcstes dem w*«v. 
L enseinen ,Männer,Fraüen und sogar Kin. 
Unter den 
Seraetsel zur 
käsen soll,wurden eine "“enge 
v.’ie Hammel erschlagen und niedergemsekt .gelbst Protestanten 
Ranges ,die noch kurz zuvor im Palerst^ des. Königs waren ,wie 
° uer Aamiral Coligny ,dem dann die Nachwelt nahe diesem Orte ei/ 
Denkmal' errichtet hatte , entgingUfiickt der Mord sucht ,lener katholi 
schen Fanatiker . 
Auf dem anderen Ufer de: 
iisms ene man zu dem berühmten Quai d 1 Oreay 
gelangt,findet der Bücher - Antiquitäten und Huri sitätenliebkaber 
reichlich Gelegenheit bei 
ucicfTsiiÄcn uei den Bonquiniotes ,also in den entlang des 
Eeineufersjsruf geschlagenen Miniaturläden heruaizustöb-rn . Die mancher 
Schatz ist hier schon für billiges leid gehoben worden i Von der mit 
schönen ^nlagen ausgestatteten Terrasse des Trocadero fällt der Bück 
auf den Eiffelturm ,Hinter dem sich der harmonisch gegliederte ,dss 
Marsfeld (Okamp de Mars ) abschliessende Bau der Ecole. Militcire ver 
steckt . An solchen schonen .eine harmonische Einheit zwischen Bauwerk 
und . etur aufweisenderxBerspeetiven ist Paris reich . Immer muss man 
sich wundern wie es die französischen Boukünstl-r verstanden haben 
die 
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zu bemeistem, dasselbe zu di-cer karmonisc*en .• .inkeit 
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■rnsn Denkmälern susaaaenso h.mo 1 z . Debfc • im rari; 
y ,1 s jeder Btaö tteil hat seine eigne PHysi gnomie . Ob 
^eine Schritte ins Quartier latin ,dem Stadtteile der Etüden- 
, in die Montparnasse Gegend oder nack dem Moxitmartre 1 enkt , über- 
erlebt man die interessantesten Eindrücke .Gerade wenn man aus d* 
dem Getöse im Centrum der Weltstadt nach dem Montmartre gelangt , 
glaubt man sich zuerst in das stillste Port versetzt .Tatsächlich tr- 
gen hier manche Strassen fast dörflichen Charakter.aber aus der koche 
sten Erhebung dieses hügeligen Stadtteiles ragt in das Silbergrau 
des Pariser Himmels die weitein sichtbare Mosche«kuroel 
prächtigen »ganz aus hellem Baumaterial 
einer 
vorigen Jahrhunderts erbauten Kirche , de; 
t im letzten Viertel des 
, .er Basilique du Sacra Coeur 
hinein .Besteigt man ihre Kuppel ,dann wächst von di 
em höchst 
'unkte aus das Erstaunen über die ungeheure Veite der ^etropole 
dann hier einem erst zu vollem Bewusstsein kommt. Und in dem Schatten 
dieses ehrfurchtgebietenden Gotteshauses rolliin neuem äusserlick 
co stillen Stadtteile wie an dessen geräuschvolleren Peripherie vom 
rluce CIichy bis zum Place Pigalle ein alle Fremden anlockend er Yen—’ 
gnügungsrummel von manchmal höchster , ia bizarrer Originalität r.b« 
tv*. lt *v.** V -A. »» V V-ÄC3 U v_L 
en Vergnügungslustigen winken hier taüä 
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Dancing Cafd; 
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Alle Fremde — 
sere und kleinere 
insbesondere die Dollarschweren Amerikanerinnen und Amerikaner-könner 
hier aui die angenehmste Weise ihr Geld los werden . Hier tauchen sie 
in eine ihnen in der ^eimat völlig unbekannte Veit unter . Hier hat-. 
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auen die v rnehmen doch durch die Revolution verarm 
en ig; re nt e.n neue Möglichkeiten zur Fristung ihres Ba- 
Fast aus allen Lokalen dringt auf die Strassen u ei- 
* en~ und Balalaikak 1ng . Den mit v 1 
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