Full text: Sophie, die Kinderfreundin, oder die ersten Blicke des Kindes in sich und von da in die Welt

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im Hause blieben, um das wohl zu erhalten, 
was der Mann gewinnt; um für die edle Ord 
nung und Reinheit im häuslichen Leben zu sor 
gen; die schwachen Kindlein zu pflegen, damit 
sie gesund und kräftig heran wachsen; um sie zu 
lehren, damit sie geschikkt, fleißig, fromm und 
gut werden. Eure braven Mütter z. B. nähen für 
Euch und Eure Väter Hemden, machen Kleider 
für sich und Euch; strikten fleißig Strümpfe und 
sorgen, daß die Nahrung, die Eure Eltern und 
Ihr bedürft, rein, gesund und zur rechten Stunde 
bereitet werde. Sie sorgen, daß Alles im Haufe, 
als Wäsche, Hausgeräth und Kleidung rein und 
anständig sind. Sie pflegen mit vieler Mühe 
und Sorge die Kindlcin. Nicht wahr, wie manche 
Nacht tragt die gute Mutter die Kindlein? Sie 
wacht bei den Kranken und nährt die Gesunden, 
und pflegt Knaben und Mädcben groß; sucht sie 
zu Gott wohlgefälligen und glükklichen Menschen 
durch eilt edles Beispiel und rastlose, vernünftige 
Sorge zu bilden; dies erfordert frommen Sinn, 
Geduld und Liebe, welche oft schwer zu üben
	        

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