Full text: Sophie, die Kinderfreundin, oder die ersten Blicke des Kindes in sich und von da in die Welt

21 
******** 
und Kindern fleißig; freute sich seiner und seiner 
Frau und Kinder Gesundheit, der Liebe Gottes 
und seiner Mitmenschen, der wohlerzogenen Kin 
der, die, dem Beispiele der Eltern folgend, eben 
so fleißig, so freundlich, so hülfreich und zuvor- 
: kommend gegen Arme und und Nichtarme waren. 
' So verfloß dem redlichen Franz kein Tag, an 
! dem er nicht Gelegenheit gehabt hatte, Gott für 
i eine neue Wohlthat zu danken, oder sich einer 
» von ihm ausgeübten schönen That zu erfreuen. — 
: Aber auch die Guten prüft Gott! — 
) Eines Tages wollte Leopold festlich schmausen 
l und Kartoffeln mit gebratenem Spekk essen, ein 
- Gericht-, was er sich nur alle Jahr einmal, an 
> seinem hohen Geburtstage, erlaubte, so gern er 
: es auch aß. Holz kam das ganze Jahr nicht in 
: sein Haus, auch mochte er das Kochen und 
e,! Spekkbraten nicht recht verstehen, kurz er machte 
ein Strohfeuer; dies erfaßte den Speck und es 
; erhob sich die lodernde Flamme in dem gemein- 
, samen Schornsteine von seinem und seines Bruders 
) Haus. Leopold rief: Rettung! Feuer! aus einem
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.