Full text: Frühmittelalterliche Straßen und Burgen in Oberhessen

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nach Weixburg* unu heißt hier im Jahre 1000 bzw. jenseits 
der Lahn, wo nahebei die Möhburg and noch etwas weiter der 
ebenso vorgeschichtliche Allmersberg aufragen, 881 ’publica 
via 9 und ’strata publica antiquitus pergentibua in Bessa et 
ThorInga* f während nördlich der biegfriedeiche die Verbindung 
zur "Braun-elser Straße" von Möttau zum Leuner "Hellweg* abge*= 
gangen sein muß* Cie Straße nach Wetzlar fuhrt dagegen nun 
schon bergab, stößt mit ausgesprochenen Hohlen ins Solmstal 
unterhalb der Bultz- oder öbermühle, läuft durch Kröffelbach 
und Oberquembach und bleibt dann - Schwalbach Östlich berüh* 
rend - auf der Wasserscheide bis zur unteren Wetzbach. Je« 
doch ist sie von Schwalbach ab nicht nur als "Frsnkfurter", 
sondern auch als "Mainzer ötxaße* überliefert: Gerade vor die« 
sein Harfe trifft von der Heukirchsr Ihomasmilhle her die. Mött* 
auer "Alte Straße" auf, die als ein Arm der Uber WeilmUnster 
und Möttau herankommenden "Eessenstraße" die unmittelbare Ver* 
blndung Mainz - Wetzlar hersteilt, und zwar von Kastei aus 
wohl mit dem "Petersweg" östlich an Wiesbaden vorbei zur 
"Trompeter"- uno_"öiebenküppelstraße", dann mit der "Liebs* 
Straße"> Heftrich durch, den limes|hinübei zur 
"Hühner"- und "Kennstraße"; zieht ihr einer Zweig von der süd* 
lieh Laubuseschbach angetroffenen "Hessenstraße" als "Hohe 
ötraße" nach Weilburg weiter, so ist deren eigentliche Zubrin* 
gerin die von Hofheim, Königst ein und dem turmbesetzten Limes* 
durchlaß "Kotes Kreuz" (westlich Kastell Feldberg) herankem* 
mende "Hühner"- oder "Kennstraße"• Halbwegs Schwalbach aber 
wird für kurze strecke eine von Butzbach kommende West-Oststra: 
ße ausgenommen, oie jeduch durch die Maibacher "Weinstraße" zu« 
gleich einen völligen, freilich kaum mehr faßbaren Wasöerschei« 
denweg von der Kransberger Herrnmuhle her zu erschließen scheid 
^Zwischen Vilbel uno Wetzlar wäre dann - bei zwar stark gewun* 
denem Zuge - allein die üsbach zu überschreiten gewesen.^^ 
10) Zu den ötraßen von Frankfurt und Mainz über den Taunus 
nach fteiiburg unu Wetzlar vgl. zuletzt Jabricius 235ff* und 
Hollmann, außerdem bea.. wegen vieler Hinzeihinweise: Kofler, 
der als erster (1893, doch ohne Auswertung von Landaus Frkenntx 
nisaen betr. der HöhenwegeJ den Zusammenhang zwischen Limes* 
käst eilen und Fernwegen bemerkte; G»Woiff. 8Udl. Wetterau, 
sowie (zuletzt) Die geograph. Voraussetzungen der Chattenfela* 
Züge des Germanicus (ZUG L 1917) 53ff*i Steinmetz f 124ff.; 
ß.Pfelllsaler. Lle Landwehren der üeichsstaat Frankfurt/M. 
ClrcETfTFranKfts.Geach.u.Kunst VIII 1905). An eigenen Archiv* 
belegen verweise ich allein auf Bericht und Hiß betr. des Wet* 
terauer Geleits von (1790-)1792 (StAl) XIV B 61 u.Pläne Kr.588 f
	        

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