Full text: Frühmittelalterliche Straßen und Burgen in Oberhessen

je ein Stift, wö.hzenc 7'etter ? v?ie : -au fangen und Eschwege erst , 
zu Beginn oes 11. Jacxhunatrits derart ausgezeichnet wurden* 
Freilich geht Fritzlar - vielleicht unter Vorbehalt der enge** : 
len Pfal^ - schon in der zweiten Hälfte des 117V, endgültig 
aber erst etwa 1122 an Mainz über; vermutlich erging es Amöne« , 
bürg samt manchem Zubehör und gleichfalls Wetter genau so* -'äh* 
rend auch der letzte Anteil an Veilbutg 1062 der fcormaex Bi« 
sckcfskircne zügekommen war, wurden Abtei und Hof Eschwege $c=* 
wie Abtei Häufungen 1 C?5 bzw. 1 .S6 dem ebenfalls stets königs = 
treuen liochstift Speyer geschenkt, in dessen Hand sich später 
auch der Klrch|flfsatz von Altenkixchen (wohl dem ursprünglichen , 
Bfaxrsitz von Krda una Königsberg) befand; Brmsehwerd war viel* 
leicht noch 1022 in üeichsbesitz, nachher aber fuldisch. Ile 
Staufer besitzen immerhin noch einen leil von Ecmberg/Chm (so* , 
wie vielleicht die liüi-mer von iranken- und Grünberg, die nach* 
her bezeichn nder Feise von den Landgraien auagebaut werden), 
können Ihssel-Kaufungen wie Eschwege-Boynebürg wieder an sich 
ziehen und haben obenareinEinflaß auf die hocamittelaltciüchen’ 
Cipfalturgen Merenberg und Gieifenstein. Bcch bleibt schließ* 
lieh außerhalb der Fetter&u allein Fetzlar dem Kelche weiter 
erhalten von dem großartigen Koriingex-System, das freilich in 
dem,aus ihm entwickelten otädtewesen auch fernerhin den Zug 
r~ \ 
der FeiensStraßen beherrscht.®' 
Fs fällt schon bai aer Zusammenstellung der Stift3oite 
auf, aaß nur aie große ober hessische büd-tfcidst raße, die vor 
ihr über Amöneburg utzwet^onGen "Langen Hessen.'’ und die n Kur= 
zen Hessen”, a.h. also de wichtigsten aer von .uainz-Frankfurt 
ins Sechs*, nlanu ziehe na en irernwege durch den König oder seine 
Beamten fast reihe.»mäßig mit klösterlichen Einrichtungen be= 
setzt wurden» Jene wei;t üb r Hessen hinaus Sogar eine Kette 
scliel) den Gyriakusberg nicht als ursprüngi.Buxg-u.Bfalsplatz 
anerkennen. Zu etwaigem längeren Vertemit uer engeren Pfalz 
durch den König vgl. untei. nnm.11, zu ^ltenkixchen Klelsfeldt- 
V»eirich 192. v,‘ie schnell aus neichsgut in verworrenen Zeiten 
mit hin-a.KerwecLseln der Parteigänger "Allcd" werden kann, 
zeigt ölcbgerade beim später iandgxÄil.Kassel. Im Ihrigen vgl. 
"Straße,Burg □.Etabt" £ 8c, 9c unc bes. 1ü*-.i»er meiste Be« 
sitz von öt tephan-r.lamnz, ceasec Propst offenbar der Aaehfol* 
gcr des ntröneburge r übt ew als S rch.in iakon war, rührt in Ober« 
Messen cich»*rrien vom aufgelösten Kloster A. her.
	        

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