Full text: Handbuch des Kreises Melsungen (Jahrgang 18.1937)

Gesangverein „Konkordia" Melsungen, gegründet 1858. 
Bild aus 1883 vor dem Kasinokegelhäuschen (laut Aug. Bechmann bei Steinbachs v. 1877—1905). 
Bon links nach rechts: Obere Reihe: t. Schreiner Christian Schröder (aus Körle), ch hier; 
2. Wilhelm Rode (Tambour), Tuchweber, ch hier; 3. Christoph Siebert, Tuchweber, ch hier; 4. Wil 
helm Riemann (Bartriemann), Tuchweber, t Kassel 1933; 5. Heinrich Finger, Tuchbereiter, ch hier; 
6. Philipp Dietrich, Färber, ch hier; 7. Wilhelm Hohmann, Kiesgräber, 1887 nach Nordamerika; 
8. Heinrich Rüdiger, Wollspinner, ch hier. 
2. Reihe: 1. Valentin Herwig, Färber, f Kassel; 2. Heinrich Dietrich, Tuchweber, f hier; 3. Lud 
wig Herwig, Tuchweber, f Kassel; 4. Slaiva, Färber aus Oesterreich, bei Friedr. Müller, Mühlenstr.; 
5. Georg Siebert, Tuchweber, lebt hier; 6. Georg Dörr, Bahnarbeiter, lebt hier; 7. Heinrich Göbel, 
Bürogehilfe Landratsamt; 8. Wilhelm Mänzer, Schuhmacher (war 14er Husar), verzog nach Netra f; 
9. Martin Friedrich, Tuchwalker, später Feldhüter, ch hier. 
3. Reihe: 1. Georg Ploch, Bahnangestellter, kam nach Mühlhausen i. Thür.; 2. Fean Ellenberger, 
Schreinermeister, ch hier; 3. Georg Büchler, Tuchweber, später Stadtdiener und Ausrufer; 4. Konrad 
Hufschmidt, Lehrer Dirigent, 1873'aus Schwarzenhasel hierher, vorher Mönchhosbach, ch hier im Beuer- 
holz; 5. Christian Schlei), Abdecker und Tierheilkundiger, ch hier; 6. Heinrich Dörr, Tuchweber, geb. 
1850, städt. Nachtwächter, f hier; 7. Martin Rode, Wollsortierer Katzmühle, später in Bettenhausen ch. 
4. Reihe: 1. Adolf Schröder, Wollspinner und Maschinenputzer, ch hier; 2. Georg Mänzer (rote Män 
zer), Ziegler bei F. Gockell, f hier; 3. August Bechmann, Tuchweber (1877—1905 bei Steinbach), spä 
ter seit 1905 städt. Feldhüter u. Wegewärter; 4. Will). Stahl, Wollwäscher bei Hch. Kasselmann, Mühlenstr. 
fassung, verbunden mit der einst auch von mir in 
Mittweida erlernten Gabelsberger Stenographie, 
machte ihn mir im Schriftverkehr besonders wertvoll. 
Diese beiden treuen Mitarbeiter, Wilhelm Koch 
und Otto Läger, die beide gleichsam zusammen meine 
rechte Hand waren, ergänzten sich prachtvoll; Koch, 
der fundierte, sorgfältig prüfende, peinlichst genaue 
Bürobeamte, der den Geschäftsgang restlos be 
herrschte und auch im Verkehr mit den zahlreichen 
das Stadtbüro in Anspruch nehmenden Stadtbe 
wohnern und Fremden auf Grund seiner eingehenden 
Kenntnis der Bestimmungen oft in humorvoller, 
jovialer Weise Auskunft erteilte und Frager über 
zeugte — und Jäger, der regsame, geistesgewandte, 
schnell auffassende" Kaufmann, dem ich nur einen 
Wink und eine Andeutung zu geben brauchte, um
	        

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