Full text: Aufgabensammlung aus der Gebührenordnung der Preußischen Katasterverwaltung und der Verwaltungsgebühren-Ordnung mit Anhang über Gebührenfreiheit zur Vorbereitung auf die Berufsprüfungen (Fachprüfung I. Kl., Sonderprüfung, Ergänzungsprüfung und Technikerprüfung)

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geführten Vermessung und die Erteilung der Aufl.-Schr. 
beantragt. 
Welche Nbernahmegebühren einschl. der Kosten für die 
Aufl.-Schr. sind zu erheben? 
5 Trennstücke in Größe von je 10,00 a. Gemeiner 
Wert für 1 qm = 3,00 Mk. 
Aufl.-Schriften: Die Hz. ist beigebracht; sie ist zu 
prüfen und zu beglaubigen (V« Bg., 14 Parz.). Au.F.V. 
6 Seiten ausschl. Titelseite. 
10. Der Bürgermeister in Iburg beantragt beim Ka 
tasteramte Meinau die Anfertigung einer Handzeichnung 
und die Erteilung von Kartenabdrucken über einen grö 
ßeren, zusammenhängenden Teil der Gemarkung Bernau 
sowie die Abschrift des Flurbuches und des Artikelver 
zeichnisses über denselben Teil. Die Flurbuchsabschrift 
erforderte eine Arbeitszeit von 86 Std. und umfaßt 
außer der Titelseite 129 mit Eintragungen versehene 
Seiten, der Auszug aus dem Artikelverzeichnis erforderte 
8V2 Arbeitsstunden und umfaßt außer der Titelseite 13 
mit Eintragungen versehene Seiten. 
Die Handzeichnung ist im Format 110/98 gefertigt 
und enthält 243 Parzellen und Gebäudeflächen, außer 
dem 17 festbegrenzte Klassenabschnitte; sie ist nicht ge 
färbt, enthält außer den Parzellennummern keine Be 
schriftung, Eigentümernamen usw. Die durch diese von 
den allgemeinen Vorschriften abweichende Ausarbeitung 
ersparte Arbeitszeit beträgt 16 Std. Für die Abertra- 
gung der dargestellten Parzellen in einen anderen Maß 
stab ist ein Mehraufwand an Arbeitszeit von 10V* Std. 
entstanden. 
Die Kartenabdrucke auf Zeichenpapier umfassen 3 
ganze Bg. (100/67) und enthalten im ganzen 237 Par 
zellen, 18 Gebäude und 17 Klassenabschnitte. Zur Fär 
bung der Kartenabdrucke und zu ihrer Herrichtung wur 
den 8V2 Std. Arbeitszeit eines Katastertechnikers ver 
wendet. An Mehrkosten für das zur Handzeichnung ver 
wendete Pausleinen sind 4,70 Mk. entstanden. 
Die zur Staatskasse zu vereinnahmenden Gebühren 
usw. sind zu berechnen. 
Der Bürgermeister hat den Antrag gestellt, die Ge 
bühren bis zu der äußerst möglichen Grenze zu ermäßi-
	        

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