Full text: Die Tuberkulose, ihre Verhütung und Heilung

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III. Die Verhütung der Tuberkulose. 
Alle Maßnahmen zur Verhütung der Tuberkulose siud 
begründet in der Tatsache, daß es noch immer leichter und 
billiger ist, die Tuberkulose zu verhüten als sie zu heilen. 
Dem Ziele strebt man auf zwei Wegen zu: 1. die An 
steckung mit dem Tuberkelbazillus zu verhüten; 2. die 
körperliche Widerstandsfähigkeit gegenüber einer Tuber 
kuloseinfektion zu erhöhen. Aber nicht der eine oder der 
andere Weg, sondern beide zusammen verbürgen erst den 
Erfolg und verlangen als Drittes vom Kranken und 
gegenüber dem Kranken eine gesteigerte persönliche Kör 
perpflege und Abwehr. 
1. Die Verhütung der Ansteckung. 
Gegen die Tuberkuloseübertragung durch die 
^abrungs- Knilch tuberkulöser Kühe auf das Kindes- 
011 e alter schützt am sichersten das Aufkochen oder 
das halbstündige Erhitzen der Milch auf 70° mit nach 
folgender schneller Abkühlung, das Pasteurisieren. Da 
durch werden Güte und Bekömmlichkeit der Milch für 
kleine Kinder nicht beeinträchtigt und die in der Milch 
enthaltenen lebenswichtigen Vitamine nicht zerstört. 
Hinsichtlich der übrigen Nahrungs- und Genußmittel 
genügt im allgemeinen eine gewisse Vorsicht und Umsicht 
der Hausfrau. So ist z. B. das vom Schlachter geholte 
Fleisch gründlich abzuwaschen. Gekauftes Obst ist vor 
dem Genusse abzuspülen, abzureiben oder zu schälen. Die 
Backwarc ist nicht im Arm oder in der Schürze, sondern
	        

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