Full text: Praktikus

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Ueranlagungstkezirk 
Stenererklarnnft 
zum Zwecke der Veranlagung 
d (Name.) 
(Stand) 111 (Wohnort» (Straße, Hausnummer) 
zur Einkommensteuer für das Steuerjahr 1903 
(umfassend den Zeitraum vom 1. April 1903 bis zum 31. März 1904.) 
Mein steuerpflichtiges Jahreseinkommen einschließlich des mir anzurechnenden Ein- 
koinmens meiner Haushaltungsangehörigen (s. Anweisung Art. 6), nämlich: 
Anmerkung: Hierneben sind diejenigen Angehörigen 
namentlich aufzuführen, deren besonderes Einkommen 
dem Steuerpflichiigen onzurechnen ist.' 
bctreägt: 
1. Hur Kapitalvermögen: Geldwerte, Vorteile aus Kapitalforderungen jeder Art (s. Anlvei- 
sung Artikel 8, 9) insbesondere 
Zinsen (auch aus Sparkasseneinlagen, Amortisations- oder Reservefonds, Bankierguthaben 
u. dergl.), Renten und andere feststehende Einnahmen, 
Dividenden, Geivinnanteile (and» aus BeiZwerksknxen) und andere nach dreijährigem 
Durchschnitte zu berechnende schwankende Einnahmen, 
Gewinne aus den nicht iin Handels- oder Gelverbebetriebe unternommenen Spekulations 
geschäften nach dreijährigem Durchschnite. 
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l 9 m Grundvermögen: Betrieb der Land- tUld Forstwirtschaft auf eigenen oder fremden 
Grundstücken, Verpachtung, Vermietung, andenveite Nutzung (z. B. Nießbrauch) von Liegen 
schaften und Gebäuden, einschließlich des Mietswertes der Wohnung im eigenen 
Hause und des Geldivertes der im Haushalt verbrauchten Wirtschaftserzeug 
nisse -- nach Abzug der Bewirtschaftungskosten <s. Anweisung Artikel IO bis 16) — 
(Anmerkung: Mietseinnahmen können, wenn sich ihre Höhe »v'rgen Leerstehens oder 
Leerwerdens von Räumlichkeiten noch nicht übersehen läßt, zu den unbestimmten 
oder schwankenden Einnahmen gehören und sind alsdann nach dem Durchschnitte 
der letzten drei Jahre anzusetzen. Anderen Falles kommen sie nach ihrem Betrage 
für das Steuerjahr zum Ansatz.) 
(Wegen der Steuern s. unten Anmerkung b.) 
3. Jtu$ Rande! und Gewerbe, einschließlich der Zinsen des im Betriebe angelegten 
eigenen Kapitals sowie des Geldwertes ter im Haushalt verbrauchten Erzeugnisse 
und Waren des eigenen Betriebes — und» Abzug der Geschäfts- rind Betriebs 
kosten (j. Anweisung Artikel 17 bis 20) — anzugeben in dreijährigem Durchschnitte. 
(Wegen der Steuern s. unten Anmerkung b.) 
4. Jfus Gewinn bringender Beschäftigung und ans Rechten ans sonstige fortlaufende Ein 
nahmen, welche nicht unter Nr. I bis 3 begriffen sind (s. Anweisung Artikel 21 bis 23), 
insbesondere: 
Gehalt, Besoldung, Wohnungsgeld-Zuschuß, Wartegeld, Pension, Wittwen-, Waisengeld 
und ähnliche feststehende Einkünfte, 
Tantieme, Remuneration Gratifikation, Gebühren, Provisionen und ähnliche nach drei 
jährigem Durchschnitte zu berechnende schivankende Einkünfte, 
Wert der freien Wohnung und anderer Naturalbezüge, 
Verdienst «nach dreijährigem Durchschnitte zu berechnen) aus schriftstellerischer, 
wissenschaftlicher, künstlerischer Thätigkeit, aus ärztlicher oder Anwaltpraxis, nach 
Abzug der Unkosten. 
nicht mehr 
als 
Mark 
zujammen 
Anmerkungen zu Nr. 1 bis 4. a. Feststehende Einnahmen sind nach ihrem Betrage für das kommende Steuer 
jahr, ihrem Betrage nach nnbestiminte oder sctnvankende Einnahmen nach dem Durchschnitte der letzten drei Jahre zu 
berechnen. Bestehen Einnahmen dieser Art noch nicht drei Jahre lang, sind sie nach dem Durchschnitte des Zeitraunls 
ihres Bestehens, nötigenfalls nach dem mulmaßlichen Jahresertrage in Ansatz zu bringen (vergl. Artikel 5). v Gleiches 
gilt von den abzugsfähigen Ausgaben, b. Die Einkom men- und Ergänzungssteuer sowie'direkten Kommunal- 
steuern, zu »velchen auch die Grund-, Gebäude-, Gewerbe- und Betriebssteuer gehören, dürfen nicht abgezogen werden. 
Ausf.-Anw. v. 6. Juli 1900. Muster 1. (zu Art. 29 Nr. l.) Man beachte die S»iten 2, 3 u. 4 d. Formulars. 
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