Full text: Unser ist der Sieg (Nr. 33, März 1943)

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DAS WALDUMKRANZTE KEHRENBACH Photo: Helmut Bernecker +, Melsungen 
einem kurzen Gespräch mit einem Krie 
gerelternpaar, das dem Heere vier Söhne 
gestellt hat, von denen einer im Lazarett 
mit schwerer Verwundung, einer in Ge 
fangenschaft, einer im Kubangebiet und 
der jüngste in der Wolgastadt mit dem 
blutroten Namen. In stiller Ehrfurcht 
habe ich vor diesem Vater und dieser 
Mutter gesessen und habe mich selbst 
innerlich aufgerichtet an der ruhigen Ge 
faßtheit und der vorbildlichen inneren 
Haltung des alten Oberwachtmeisters, viel 
leicht nicht weniger als an dem stürmischen 
Aufbruch unseres Volkes im Sportpalast. 
— Liebe Soldaten, in geschlossener Ein 
mütigkeit mit Euch steht Eure Heimat 
an der inneren Front, ihr Schicksal zu 
meistern. 
Seit Silvester begrüßten wir hier die 
folgenden Kameraden als Urlauber: Hans 
Sch eff er (RB. Ost), Hptm. Alb. 
B o t h, die beiden Hch. B a r t s ch e r, 
Uffz. und Gefr. (Vater und Sohn), Uffz. 
Hans 5) e p p e und Karl Iah n. — Uffz. 
Hans Mardorf erhielt das Kriegs 
verdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern. 
Das Standesamt meldet zwei Todes 
fälle: Anna Gertr. Wilhelm (die 
„Gänsewase") und Frau Hch. Schäfer. 
Liebe Kameraden! Vergeht nicht Än 
derungen der Feldpostnummer mitzutei 
len und nehmt die herzlichsten Grüße der 
Heimat! 
Euer K o n r. W e i d e m a,n n. 
Front und Heimat eng verbunden 
Aus einem Feldpostbrief an die Kreisleitung 
„... Wir alle stehen noch unter dem Eindruck des 30. 
Januar und der Ereignisse in Stalingrad! Ein Heldendrama! 
In stolzer Trauer stehen wir alle, Front und Heimat, um 
diese Kameraden geschart. Sie starben, damit wir weiter die 
Heimat verteidigen können und die Heimat leben kann. Sie 
sind uns Beispiel. Der Sturmriemen wird fester geschnallt, 
die Waffe fester gefaßt und nicht eher aus der Hand gegeben, 
bis wir siegen oder sterben. Für uns alle gibt es nur zwei 
Möglichkeiten: entweder siegen wir und Deutschland ist frei, 
oder wir sterben, damit unsere Kinder leben können; siegen 
müssen wir und werden wir. Das Opfer von Stalingrad ver 
pflichtet uns alle, ganz gleich wo wir stehen, unser Letztes zu 
geben für Deutschland. Wir, die wir andere Länder und Völker 
kennengelernt haben und noch kennenlernen werden, haben klar 
erkannt, daß cs sich schon verlohnt für sein Vaterland 
«lies 311 opfern. Es gibt nur ein Land, in dem wir uns 
wohlfühlen, und das ist Deutschland. Unsere Parole ist wie 
immer die eine: Alles für Deutschland! ..." 
Wir Frühen die Heimat 
A-Rottenf. Wolfgang Sinning, Walter S ch m i d t, Hein 
rich Küllmer, Uffz. Hans Krobitzsch (Melsungen). Gefr. 
E r b e ck, Gefr. Jäger, Soldat Iohs. tz u p f e l d, Gefr. 
M e y, Obergefr. Z i e g n e r, Soldat Karl Franke, Karl 
Strack, Edwin M a l l i n k r 0 d t, Kurt R a u s ch e n b e r g, 
Soldat Konrad Schm e'l z. Obergefr. Georg M ä n z, Obergefr. 
Hernzerling, Obergefr. Fritz Reidelbach, Theo W 0 l'f, 
Hans Jäger, Uffz. Willi Metz (Heßlar), Gefr. Udersbach, 
Wachtmeister Reiße, Obergefr. K. Schanz e, Soldat Dietzel, 
Obergefr. Martin Schwarz, Obergefr. Werner Gleim, Wil 
helm Wolfram, Obergefr. Gustav Stange (Heinebach), 
Uffz. Heinrich Schmoll (Mörshausen), Obergefr. Adam B e s - 
s'e r (Malsfeld), San.-Unteroffizier Gustav R ö h n e r (Mals 
feld), Obergefr. Karl 'Krause (Beuern), Gefr. Will). Strack 
(Lohre), K. D i tz e 1 (Hilgershausen), Obergefr. Christel G u d e 
(Melsungen), Oblt. und Kompanieführer Herm. Wcnderoth, 
Obergefr. Heinrich E u l l, Hauptfeldwebel Hans W end e'l, 
Fp.-Ass. Heinrich Götze. Uffz. Paul Becker, Feldwebel W. 
S ch w a r z, Obergefr. Karl A ck e r m a n n (Beuern), Ober 
soldat Karl P f 0 r r, Feldwebel Hans K r u h m (Melsungen), 
Soldat Chr. Rüdiger, Uffz. Heinz P r e u ß (Malsfeld). 
Verw.-Gefr. Wilh. Kollmann (Spangenberg), Mar.-Art. G. 
Iffert (Neumorschen). 
Vier Soldaten des Kreises Melsungen, die sich zusammen 
in einer Kompanie in Afrika befinden, senden viele Grüße an 
die Heimat und an alle Soldaten ihrer Heimatorte. Uffz. Willi 
A s b r a n d (Melsungen), Stabsgefr. Werner Büttner (Nau 
sis), Obergefr. Konrad Wagner (Kehrenbach), Obergefr. Karl 
R e i n b 0 l d (Schwarzenberg). 
Obergefreiter Kurt K u r z r 0 ck, Gefr. Justus G e r l a ch 
(Elbersdorf) und Obergefr. Ed. Frank (Spangenberg), die 
sich an der Südfront zufällig getroffen haben, grüßen alle 
Kameraden aus Elbersdorf und Spangenberg. 
Die besten Grüße an alle Kameraden des Kreises und der 
SA.-Standarte 173. Feldwebel Kurt K l i p p e r t. 
Allen 'Melfungern, insbesondere den Melsunger Kameraden, 
herzliche Grüße. Gefr. H. W. K r 0 p f. 
Herzliche Grüße an alle Kameraden im feldgrauen Rock 
und alles Gute. Gefr. Konrad Schmidt. 
Gefr. Karl L e i m b a ch (Neuenbrunslar) grüßt alle Kame 
raden aus Neuen- und Altenbrunslar, besonders seinen Vetter 
Uffz. Wilhelm Dieling und seine Schwagers Soldat Adam 
Köbberling, Obergefr. Kurt Kilian und Erich Rhode, sowie 
alle Kameraden vom Sturm 16/173. 
Sende allen Kameraden in der Heimat die besten Grüße 
aus dem fernen Osten. Obergefr. H. Berger. 
Viele Grüße an alle Pg., die den feldgrauen Rock tragen. 
Gefr. Max M u n z e r. 
Hauptfeldwebel M e n ch e (Spangenberg) grüßt alle in der 
Heimat, sowie die Bekannten an den Fronten. 
Obergefr. Schwarzenau grüßt seine Brüder Andre und 
Wilhelm, a'ile Malsfelder Kameraden und der NSKK. Mel 
sungen. 
Grüße alle Pg. des Kreises sowie die 'Kameraden an allen 
Fronten. ^-Sturmmann Walter. 
Uffz. Herbert Hilgenberg grüßt alle Felsberger Kame 
raden an der Front und in der Heimat, besonders seinen Bru 
der Karl in 'Norwegen. 
Allen 'Kameraden an der Front und in der Heimat die 
herzlichsten Grüße und alles Gute. Uffz. Paul Becke r. 
Obergefr. Martin W i ck e aus Spangenberg grüßt die 
Heimat und die Kameraden im feldgrauen Mock, insbesondere 
Obltn. Georg Schanze aus Spangenberg, sowie Uffz. Karl 
Schäfer und Obergefr. Philipp Kurz. 
Allen Kameraden von Altmorschen die herzlichsten Grüße. 
Uffz. Walter Wicke. 
Viele Grüße an alle Obermelsunger Kameraden, besonders 
meinem lieben Schwager H. Rüppel in Südfrankreich. Gefr. 
Fritz S i e m 0 n. 
Allen Kameraden die herzlichsten Grüße. Obergefr.H. U m b ach. 
Obergefr. Wilhelm K e r st (Neumorschen) grüßt seinen Bru 
der Heinrich im Osten, Hauptm. Treis, Hauptm. Iffert, Gefr. 
Karl Pforr, Obergefr. Fritz Kalb, sowie alle Kameraden der 
Ortsgruppe Neumorschen. 
Feldwebel Heinrich N 0 r w i g grüßt alle Kameraden der 
Gemeinde Gensungen im grauen Nock, besonders die vom SA.-- 
Sturm 16/173.
	        

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