Full text: Landflucht

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Liesbeth: Dann doch lieber ein Auto. 
Martha: Dann kann sie ihr Gewicht besser in die ivcichen 
Polster legen, und wird nicht so geschüttelt. . . . Lies 
beth, wie kann einer um so ein Stück Geld so eine 
mit in Kauf nehmen. Da fällt mir gerade ein, der Erich 
hat mich gebeten, daß ich ihm mein Sparkassenbuch an 
vertraue. Er will heim zu seiner Mutter. Dort können 
sie preiswert ein Geschäft kaufen. Wenn er wieder-« 
kommt, wollen wir uns verloben. 
Liesbeth: Du hast es ihm schon gegeben? 
Martha: Aber gewiß. Wir laufen nun bald ein ganzes 
Jahr zusammen. Da kennt man sich doch. Und wenn 
ich nicht so viel für ihn übrig haben will, dann kann 
ich gleich einpacken. 
Liesbeth: Wie heißt denn der Ort eigentlich? 
Martha: Der Ort, ich weiß tatsächlich nicht, es war was 
mit langen oder mit selb oder so ähnlich. Er wird mir 
schon schreiben, mein Erich. 
Liesbeth: Ich hoffe ja auch, man darf ja nicht immer was 
Schlechtes von den Menschen denken. Jetzt muß ich aber 
heim. 
(Es klopft.) 
Martha: Herein. 
Erich: Guten Abend die Damen, na, so traut beisammen? 
Martha: Erich, du? Ich dachte du wärst schon abgefahren 
zu deiner Mutter. 
Erich: Wo denkst du hin, mein schönes Kind? Wollte gern 
reisen, hatte aber noch verschiedene Abhaltungen, und 
mit dir muß ich auch noch unter vier Augen sprechen. 
Liesbeth: Lassen Sie sich nicht stören. 
Martha: Bleib nur ruhig hier, Liesbeth, du bist uns nicht 
im Wege. 
Erich: Ich habe den Betrag nochnrals überprüft, Marthchen . . 
Martha: Na, und? Er wird doch reichen?
	        

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