Full text: Wichtelweihnacht

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Pnrzelwicht. (rüttelt cm der Tür) 
Wie man rüttelt, ruckt und zerrt, 
bleibt die Tür doch fest versperrt. 
Neckwicht. 
Wart, ich will den Schlüssel holen. 
(Er verschwindet in der Sakristei, erscheint sogleich wieder) 
Weh! der Schlüssel ist gestohlen. 
Purxelwicht. 
Der Küster hat ihn mitgenommen, 
und wir können nicht entkommen. 
Elisabeth. 
O, wie schaurig ist der Ort! 
Wären wir doch endlich fort! 
Neckwicht. 
(steht überlegend am Fenster) 
Wenn es ging, sich durch die engen 
Eisenstäbe durchzuzwängen! 
Pnrzelwicht. 
Nein, es schlüpft ein Kätzlein kaum 
durch den schmalen Gitterraum. 
Reckwicht (rüttelt am Gitter) 
Fest sind alle Gitterstangen 
und wie Mäuschen wir gefangen. 
Pirezelwicht. 
Ja, wir dreie sitzen alle 
wie die Mäuse in der Falle. 
Elisabeth, (weint) 
Tief im Berg bin ich gefangen, 
kann zur Mutter nicht gelangen, 
und wie mag der Vater weinen, 
wenn daheim die Kerzen scheinen! 
Ach, wie mich die Wichtel hassen! 
Arm bin ich und ganz verlassen 
wie der ärgste Bösewicht.
	        

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