Full text: 125 Jahre Murhardsche Stiftung der Stadt Kassel und ihrer Bibliothek

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Z)/> Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel in der Zwengerschen Vil 
la, Terrasse 7, später Terrasse 3, von 1884 bis 1899. Bibliothekar Dr. 
Philipp Losch nennt das Gebäude das zu „seiner Zeit wohl unstreitig... 
schönstgelegene Bibliotheksgebäude Deutschlands”. 
an wird die Murhardsche Besitzung 
an der Wilhelmshöher Allee gegen 
den 6 V 4 Acker haltenden compak- 
ten mittleren Theil des Weinberg 
parks vertauscht sein, um auf die 
sem das Bibliotheksgebäude zu er 
richten und einen Bibliotheksgar 
ten anzulegen” (14). 
Kurz vorher war zum 1. Oktober 
1884 die Zwengersche Villa, Terras 
se 7, später Terrasse 3 für 3400 Mark 
gemietet worden, die so geräumig 
war, daß trotz Aufgabe der bis da 
hin genutzten Räume Rondell 5 
und Wilhelmshöher Allee 50 (Mur- 
hardsches Landhaus) zwei Woh 
nungen einstweilen untervermietet 
werden konnten. Wegen Besitzer 
wechsel 1899 bezog die Murhard 
sche Bibliothek am 1. Juli 1899 die 
für 3850 Mark gemietete 1. Etage 
des Hauses Königstraße 2, wobei 
einige Sondersammlungen und die 
Dubletten in dem Schulhaus Bür 
Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel in der I. Etage des Hauses 
Obere Königsstraße 2 von 1899-1905. 
Postkartensammlung Biblitheksbauten Dr. Heinrich Reinhold, Universitätsbibliothek 
Marburg. XX C 126 dn 
dann Oberbote Karl Heimüller 
(t 1923) folgte. Ebenfalls zunächst 
halbtags trat am 15. Februar 1875 als 
Schreiber, dann Bibliotheksexpe 
dient, zuletzt Bürosekretär Fried 
rich Schäfer in die Bibliothek ein. 
1896 wurde Schäfer in die Schulver 
waltung versetzt. Sein Nachfolger 
wurde der spätere Bürooberinspek 
tor Wilhelm Pflüger, der bereits zu 
Lasten des Baustockes ab 1. Okto 
ber 1892 als zweite Schreibhilfe in 
der Bibliothek arbeitete. Zwischen 
durch waren ohne Bezahlung Vo 
lontäre beschäftigt, am längsten 
Hans Altmüller, Sohn von Karl Alt 
müller, von etwa 1892 bis 1901. Der 
Bibliotheksaufbau mußte durch 
weg von drei Mitarbeitern bewältigt 
werden, eine, wie im folgenden auf 
zuzeigen sein wird, beachtliche Ar 
beitsanforderung. 
Naturgemäß war es die Haupt 
aufgabe der Bibliothekare, die vor 
gerhof 3/4 und anderswo über 
gangsweise untergebracht wurden. 
Vom 2. bis 21. März 1905 zog die 
Murhardsche Bibliothek der Stadt 
Kassel in ihr endgültiges Biblio 
theksgebäude Weinbergstraße 6. 
Für die Umzüge ab 1884 verwandte 
Bibliothekar Uhlworm von ihm 
speziell konstruierte, aufeinander 
stellbare Bibliotheksumzugskisten, 
die zwischenzeitlich als einfache 
Bibliotheksregale Verwendung fan 
den. 
Bibliothekar Altmüller wurde in 
seinen ersten Dienstjahren nur ge 
legentlich von einem nur stunden 
weise tätigen Diener bei seinen bi 
bliothekarischen Arbeiten unter 
stützt. Ab 1. Oktober 1874, mit Be 
zug der Villa Sambarth, wurde, zu 
nächst halbtags, der Diener Daniel 
Möller beschäftigt, dem nach des 
sen Tode im April 1886 der bis 1923 
in der Bibliothek tätige Diener, 
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