Full text: 125 Jahre Murhardsche Stiftung der Stadt Kassel und ihrer Bibliothek

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Angabe ihres Preises, Formats, der 
Herkunft etc. verzeichnet stehen, 
- der „Zettelkatalog” (alphabeti 
scher Katalog) auf losen Blättern, 
anonyme Werke unter dem Namen 
des ersten „Titel-Hauptwortes”, 
- der systematische Fachkatalog, 
der die vorhandenen Werke fach 
lich erschließt, und 
- der Standortkatalog, mit dessen 
Hilfe auch die Signatur jeden Wer 
kes vergeben wurde, die dann im 
„Zettelkatalog” und systemati 
schen Fachkatalog nachzutragen 
war. 
Daneben wurden Hilfsverzeich 
nisse geführt, nämlich ein Schlag 
wortkatalog zur Erschließung des 
Inhalts von Sammelwerken und 
Sonderbeständen, ein Dubletten 
verzeichnis, das testamentarisch 
vorgeschriebene Verzeichnis der 
Buchspender und ein Verzeichnis 
der unvollständigen Werke. 
Der von Bibliothekssekretär 
Schultheis hergestellte „Zettelkata 
log” wurde wegen schlechter Titel 
beschreibung und „falschem” For 
mat in „korrekterer” Form neu ge 
schrieben. Die benötigten Werke 
wurden anhand von Buchhandels 
katalogen wie des „Hinrichs” fest 
gestellt. Der geringe Etat von 200 
Talern wurde meist nicht veraus 
gabt. 1873 wurden durch Kauf er 
worben 187 Werke in 542 Buchbin 
derbänden. Der Kasseler Buchhan- 
ßrtofdbkfaloq &rr StadiafSWliftt SiHtuflidi 
für tas 3aßr 18 
Ausschnitt einer Seite des 1. Enverbsverzeichnisses der Murhardschen Bibliothek der Stadt Kassel. Bis einschließlich Inventarisierungsnummer 880 
sind hier die von Karl und Friedrich Murhard zu ihren Lebzeiten für „ihre” Bibliothek angeschafften Werke verzeichnet. Ghß.LMB
	        

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