Full text: Brief von Wilhelm Grimm an Dieterichsche Buchhandlung, Göttingen

An die Dieterische buchhandlung
                                                             Cassel 4 Dez. 1840

Ich übersende Ihnen hierbei den anfang des manukripts zu
Conrads Siweller, damit der druck gleich beginnen kann.
die fortsetzung des manukripts wird ohne unterbrechung folgen.

  Ich habe die 10 freiexpl. der maken  erhalten und mich über
die schöne außere ausstattung gefreut. für die belosgurg der
andere freiexemplare sage ich Ihnen dank.

    So viel ich weiß ist für den   (es ist nicht mein
jüngerer bruder), welches die zeichnung des farbigen titelblatts
geliefert hat,  freiexemplar ausgehalten. das würden sie mir alle
noch zu senden, es müsste denn sein daß die aushärgebogen,
welche ich aus der druckerei erhalten habe, als ein exemplar gerechnet
werden. ist das üblich, so würden Sie mir in jedem falle noch die
beiden titelkupfer und zwei farbige titelkupfer tiefen müße, die
ich dazu nicht habe.

     da herr Fischer, wie ich befürchte, nicht gezahlt hat, so sende
ich Ihnen Ihren wechsel zurück, lege auch Fischers ersten brief
an mich, worin er im october zu zahlen versprach, bei.

Da diese sachse, wie ich glaube, bei dem hieligen Stadtgericht
anhängig muß gemacht werden, so ist mir von andern herr
Obergerichtsanwalt Hartwig (Karlstraße 85), welcher auch sachen
bei dem Stadtgericht annimmt, als ein zuverläßiger arrwater mann
empfohlen worden; ich selbst kenne ihn nicht, wie aber, was
ich jedoch nicht glaube, die sache bei dem Obergericht zu betreiben,
selbst mir herr Lud. Schwarzenberg, (Untere Königsstraße 963) Obergerichtsanwalt, empfohlen
worden

 Ich lege auch das farlimile zu Conrads Silvelter bei, da mit es zu
rechte zeit fertig ist.
                            hochachtungsvolle u. ergebnst
                                                         Wilh. Grimm.
die beilage bitte ich abgeber        
                   zulaßen.

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