Full text: Irmenstraße und Irmensäule

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 221 
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die Creuzform hervor bringt. 3. und 4. zusammen ver 
bunden geben die heilige Zahl 7. In unsern. Ueberliefe 
rungen wechselt daher die Idee mit einer, drey, vier und 
sieben Straßen, ohne sich selbst zu verändern, und darum 
sahen wir aus jener Saute des Bavo vier rorhe und 
drey schwarze Straßen lausen. 
Diese Abtheilung in drey, vier und sieben Straßen, 
ohne ihrer Namen zu erwähnen, haben uns selbst die alt-' 
deutschen Gesetze erhalten. Friesland zerfiel im 10. Jahr 
hundert und vermuthlich früher, in sieben Landstriche 
(Seetande), wonach sieben Landstraßen gebildet 
wurden: 86) „si quis hoc contempserit, solvet 
regium bannum ad comparandum VII. st rata s 
apertas et per vias pergere versus austrum tres 
io terra et quatuor in aqua, so daß den v i er 
hellen Straßen des glanzenden Meeres die drey 
dunkeln Erdenstraßen entgegenstehen. Das fries. Recht 
verordnete aber auch sieben Pfennige, vier dem Hirn-> 
melskönig, drey dem Erdkönig zu entrichten. (Asegabuch* 
S. 58*) In den alten Bannformetn sind meistens vier 
Straßen genannt, es heißt: „einen in die vier Wege 
weisen" bannitum in quatuor orbis plagas emitte- 
re. 87) Die v i e r*Hauptgaßen des Fleckens Schwyz wur- 
86) Vetus jus srisicum/petit, 9 ed. Wiarda pag. 16, 17, 
Vergl. 61. ,,ther mithe te capiane sogen streta 
rum" d. h. für diesen Zins erkauften sich die Friesen 
Freyheit und Schirm überall, auf allen Heerstraßen. 
Das plattdeutsche Buch besagt: „do gingen u. dyn- 
geden alle Fresen ... dar wy schoten hebben so v e n 
st r a te rum" (Raum) ampiiiudo. 
87) Qberlin führt eine würzburgische Formel an. 2ltfyn* 
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