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nechildis nominaturusque in hodiernum diem.
Wie leicht könnte diese Volkssage mit der so häufigen von
eingedrückten Fußspuren zusammenhangen?
Anderes erzählen spatere französische Chronisten, 8i)
unter diesen vorzüglich Nicolaus Reuclerus ein Henne-
gauer, aus dem 14. Jahrhundert in einem eigenen lat.
Gedicht:
rex fuit immensus quonclam qui nomine dictus
Bavo» de genere insignis Priarai fuit ille
Trojae post miseros luctus ignesque sccundos
per maria a sociis Asiae transvectus ab oris
venit in extremis ubi sol sc condit in undis
nämlich nach Hennegau, allwo er eine Stadt, nach ihm
genannt Bavais baute, darin einen Tempel und
mitten in diesem eine si eben kan tige Säule, zu
Ehren der sieben Planeten. Von diesem Mittelpunct der
sieben Säulecken liefen nun siechen Thüren des Tem
pels aus sieben Gaßen durch die Stadt, sieben
Thore der Stadt, von da an sieben Heerstraßen
sich in alle Welt bis ans Ende erstreckten.
rex septem calles imraensaque regna petentes
jussit et in gyrum per tolum pergere mundum
Andere, Clarembauld, Hugues de Tont und Lucius de
Tongres bestätigen diesen Bericht, letzterer aber laßt von
Bavo im fünften Grad einen belgischen König Namens
Brunehaldus stammen und von diesem die sieben
81) Sollte der altere Hunibatd nicht auch davon
gewußt haben?