Full text: Über Schule, Universität, Academie

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U Q v Q/t # ' ( *t I bereit genaltnen strafen sammeln wollte, könnte ein anziehendes buch davon 
’ /i<?a * schreiben. Ich wünsche dem volk möglichst geringe abgaben, doch wie 
^ ^, jf . - r t ^ f almosen dem einschufs in armencassen sind auch Schulgelder und collegien- 
^rnJS/ÄirKW>Pr tnejj 3honorare der ihres abgangs wegen nöthig werdenden erhöhung der besoldung 
(»v^cKe^luie Ä tK. f>Wr»*ük-für Schulmeister und professoren aus Staatsmitteln vorzuziehen, schon aus 
w wWf \A*o>~ r KüfVp rt'oA«, ■ j em natürlichen gründe, weil die unmittelbar bezahlte schule und Vorlesung 
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>■ n . .. i .1. * -•■»* "immer fleifsiger besucht zu werden pnegt. wer sich ein buch gekauft hat 
fliest es weit genauer, als der es leihen kann. 
0 itJtw i>I<ü 'ffxnxUim An der einfachen althergebrachten Stellung der landschulmeister haben 
Wvk'i/w iW/uä fJJm». fwiAl t«4ydie einflüsse der neueren zeit viel gerüttelt und manches verdorben, nicht 
Usl|cUk-rKfttf vU<rkeu-_Jh«. nUA ohne misgriffe der ihnen Vorgesetzten behörden, die mehr aus der schule 
iMuJtA&Jie>^ / l*My ^^'üiachen wollten, als ihr zu sein gebürte. Der erste jugendunterricht ist von 
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^nätur so beschaffen, dafs er einen niedern stand halten mufs und sich nicht 
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gewaltsam in die höhe schrauben läfst; über das mafs gehende ansprüche 
schaden hier nicht blofs den Schülern sondern auch den lehrern. Soviel man 
nun für sie bedacht gewesen ist, waltet nirgends tieferes misbehagen als ge 
rade unter unsern schulmeistern, wie sie nicht einmal gern heifsen mögen; 
sie ziehen dem mehrsagenden alten namen den weniger enthaltenden vor. 
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. 3Ol* Die Frankfurter nationalversamrnlung sah sich mit bittschriften und anträgen 
(j der Schullehrer fast überflutet, die höher und unabhängiger gestellt zu werden 
forderten und gern das ganze unentworfne reich in ein schulregiment umge 
wandelt hätten. Es ist auch nicht unbekannt, welcher Zusammenhang zwischen 
. Qvttßfcßf 400. unruhigen Schullehrern, communisten und Proletariern fast durchgehends statt 
(J * fand und nicht ohne gefahr für die gemeinde bleiben konnte; den schlüpfri 
gen abweg selbst betretend trugen sie eifrig dazu bei das volk auf ihn zu ver 
leiten. Dem grofsen häufen pflegt ein grund, dessen sie zu geltendmachung 
ihres Verlangens sich bedienen, scheinbar einzuleuchten. Da ihnen, sagen sie, 
das edelste, kostbarste gut aller menschen, die kinder und deren geistige ent- 
faltung empfohlen sei, könne man sie nicht gering wie handwerker setzen, die 
nur dem leiblichen w r ol fröhnen, vielmehr amt und beruf müsse ihnen die an 
sprüche wahrer staatsdiener auf anständiges auskommen, genügende Versor 
gung im alter und witwengehalte sichern. Hier aber wird offenbar der werth 
dessen, dem man einen dienst leistet, mit dem werthe des dienstes selbst 
verwechselt; es ist nicht abzusehen, warum wir milch und brot für die kin 
der theurer einkaufen sollen als sie jedem alter gelten oder so theuer wie andre 
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