Full text: Über einige Fälle der Attraction

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© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 213 
wozu ich s. 112 noch andere heispiele gegeben habe ; 
ein aehter hei?et Mort, der schat der strä?e sere, 
da bi vert einer in starken bennen, derst geheimen Brant, 
so sprechents einem Wuocher, der hat gar geschant 
die selben strä?e. Waith. 26, 16; 
ob ich ir Sprache frouwe und wip. MS. 2, 216“; 
dem man sprichet der brotmeister. Wackernagels Klingen s. 127; dem 
man spricht der Schaf, der Holzman. Freiburger urk. n° 145 (a. 1333); f ’ €w ' ieAMt« 
da? er setzet dri personen, den man sprichet heimburge. Straszburger 41 ^''* c *"** ** 4 ^ 
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inoarw titttrf Tu071 ,1,2? 
stadtrecht bei Gaupp 1, 50; den Schweinen locket man kunz. Garg. 109“. ° ‘ ' 
überall folgen nominative und nie wird der name in den dativ angezogen. m 
Diese redensart hat uns aber den weg gebahnt zu andern ohne zweifei Gw-sA«*«** eLfm^c 4 , Xw. ^ 
ergehenden attractionen. 
Die Griechen fügen zum dat. mit dem yerbum subst. auch adjecti- 
visches praedicat: Ijuo» $s ksv ut/usvw siv\. II. 14, 108; nbfyro)(oo yd^ ocuvoli, IVro« K<*>oy oue« 
ebenso gesetzt sein könnte %a/govr«, ßovXojj.svw, und lat. heiszt es facite, si 4oj>. \( i 
volentibus vobis erit; 
nam expedit bonis esse vobis. Terent. Heaut. 2. 4, 8; 
nostrapte culpa facimus ut malis expediat esse. Phorm. 5, 2, 1, 
(iu beiden stellen liest Fleckeisen wieder bonas, malos); 
mediocribus esse poetis 
non homines, non di, non concessere columnae. Hör. epist. 2. 3, 
372; licuit mihi esse beato; licuit esse otioso Themistocli^ contigit mihi pVaük P^aw^oviiw.. C'c.Tu^o. 1,1!^ 
esse tarn felici; id mihi acciderat grato. nl uA twgvoJiA non tiroaA. Cic.. ajj_ 2.1 ! i j G? \ic^t irrtet!. u. Ox.ceA'. 
Hiermit vergleicht sich nun auch die gothische fügung: go[) [ms ist cjiu‘6W eju ' 
hanfamma in libain galei[)an, [>au tvös handuns habandin galeijoan in gaiain- OlJßtty 
nan, go[> [ms ist galeijaan in libain haltamma, ]bau tvans fotuns habandin 
gavairpan in gaiainnan. Marc. 9, 43. 45, wo der gr. text hat koKov sttIv 
crs xvaä'cv sitsX&sTv sig ~rv ßxr,v, yj rag S'JO y^sTpag sypvTa. dirsÄSstv sig tyiv 
yssvvav. y.ahcv sttIv cts sitsäSsiv sig ttv £wvjv y^wXcv $ rcvg &vo ircSag syfivra 
ß?gySy]vai sig tvj yssvvav, die vulg. aber bonum est tibi debilem intro ire in 
vitam, quam duas manus habentem ire in gehennam und bonum est tibi 
claudum intro ire in v. aet. quam duos pedes habentem mitti in gehennam, 
wo demnach diese beiden texte den acc., keinen dat. zeigen, gerade so 
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