Full text: Über den Personenwechsel in der Rede

Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 212 
32 . VT ; x 
Ow Ott™ «Wifefil Woq,(r. \833,$T. 6«*spi«le oa fcfVKkel o\&f. 
f ^ H/L i/m_ .a*- rtantsrhpn hlfnht. sic fr 
t«sy,3l. 1833,2*. 18^71.183^,^1. 
'äw aja^ers-peii.! _, _ 104 ■-*- deutschen bleibt sie fremd: din rakker! du racker!; din arem ding! du armes 
KftoJ<! __ ^2.0 n ... ding! din fennen! din tumperdt! din salken! 1803,fl8/i3(. 1833,38.111- 
^ ^ ’ S °*fenÄ.'feV„1^ebrauch zu erklären? da alle poasessira sich 
öü. u&<*uy!*t« auf ein sub i ect beziehen, dessentwegen sie einem nomen praediciert wurden, 
,5r 'so setzt dein in allen solchen anreden ein du voraus, das, weil es mangelt, 
ausgefallen sein musz. der schelte dein narr! dein teufel! liegt demnach 
nothwendig ein volleres du dein narr! du dein teufel! oder mit zwischen 
tretender partikel: du und dein narr! du und dein teufel zum gründe, dies 
wird bestätigt durch die im schwedischen zuweilen noch übliche formel du 
din: du din elake hund! schreibt Peringskjolds schwed. Übersetzung der 
Yilkinasaga s. 422;fdu din krum fot! Hallman s. 152; du din skolfux! Bell 
et Iuc^c)ka u-ui) [ 
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man 3, 129; du din ofrälse hund! 4, 27; du ditt fär! (du schaf!) 1, 31. 2, 113; . 
dej din canalje (dich Canaille) 1, 207; ni ert bagage! (ihr bagage!) 1, 224; ' 
iana rooio^. 
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ni edra dumma själar (ihr dummen seelen, kerle!) 5, 135. die possessive fassung 
du din djefvul, du och din djefvul gliche aber unserm du und der teufel, 
in beiden wäre dieselbe Verstärkung des du gelegen; man nahm vielleicht an, 
der mensch habe einen guten oder bösen geist, der ihn geleite und ihm ein 
gebe, was zu thun sei(vgl.s.28); ich sollte deinem — deinem kobold 
'^lohnen sagt inkräka, heljar- 
karl, vannen lassen sich alle 
* auf dämonis< hund und rind 
dem menschi bt also stärker ^ 
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und im sinne 
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. \ waren einmal solche formein geläufig 
mälich auch in fällen, wo iene erkläruns TP 0 ^ \~M- 
r^ u u ^>Jwiz.. °4«^t 'Mi r /\. geworden, so brauchte man sie allmälich auch in fällen, wo jene erklärung 
<Wv 'XüiyJi. — — unpassend wird, nicht zu übersehen ist aber die Weglassung der conjunction *' 
^ ■ 'W'M$ in du din ’ 5 «i edra für du och din, ni och edra, ganz wie in gote mir wil- 
^u_ UiI 1?74/ v (?tt^^ om en für gote unde mir (oben s. 23) und in 'vit Scilling’ für ich und Scil- 
Kifek-vt bn §» 't’eb' Beb’ = Freyr ok Beli. Sn. 41 (oben s/ 18),^ die lebhaftigkeit der 
noräftiMÄal eij Sftevi ü. W n*U-) rede verträgt, ja fordert solche auslassung. von dem Wegfall des'und’habe 
a-Xi iu-T^ef . ;S u iS^O.' ^'Vv 1 • TT —1—:£V O i IUI I J„U J J„ ;1 1 »!• i_ 
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Ach schon in Haupts Zeitschrift 2, 190 gehandelt und werde ihn gelegentlich 
umständlicher besprechen. w, '‘ 3ri «iy-iA«a tyafe. Jp-jif 2» 1 -~ 
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