Full text: Über den Personenwechsel in der Rede

^TV ^AfeÄ( Hfo«,fr. 1832,£T. Sv'ßf. »«j,*. >8«,2i. ia-1/7». 1855, G• 
r i>Yr\ OiaA^yeiji! 1, i\4f 104 .-* deutschen bleibt sie fremd: din rakker! du racker!; din arem ding! du armes 
£vn 7\acökKooJ<! _ \±o p ding! din fennen! din tumperdt! din salken!. ia33,38 in. 
5 '""ftte Äst d1?gSh>rauch zu erklären? da alle possessive sich 
© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 212 
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<d,'„ auf ein sub ) ect beziehen, dessentwegen sie einem nomen praediciert wurden, 
1 & S0 se ^ z ( ( ] e i n j n allen solchen anreden ein du voraus, das, weil es mangelt, 
ausgefallen sein musz. der schelte dein narr! dein teufel! liegt demnach 
nothwendig ein volleres du dein narr! du dein teufel! oder mit zwischen 
tretender partikel: du und dein narr! du und dein teufel zum gründe, dies 
wird bestätigt durch die im schwedischen zuweilen noch übliche formel du 
din: du din elake hund! schreibt Peringskjolds schwed. Übersetzung der 
j^o^fn^VCov ! Yilkinasaga s. 422 ;jdu din krum fot! Hallman s. 152; du din skolfux! Bell- 
man 3, 129; du din ofrälse hund! 4, 27; du ditt fär! (du schaf!) 1, 31. 2, 113; 
dej din canalje (dich Canaille) 1, 207; ni ert bagage! (ihr bagage!) 1, 224; 
ni edra dumma själar (ihr dummen seelen, kerle!) 5, 135. die possessive fassung 
du din djefvul, du och din djefvul gliche aber unserm du und der teufel, 
in beiden wäre dieselbe Verstärkung des du gelegen; man nahm vielleicht an, 
der mensch habe einen guten oder bösen geist, der ihn geleite und ihm ein 
gebe, was zu thun sei(vgl.s.28); ich sollte deinem lotterbuben, deinem kobold 
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^lohnen sagt nichts als ich sollte dir lohnen, kögursveinn, meinkräka, heljar- 
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karl, vannenna, foli,fftandi, Jüofr in den angeführten stellen lassen sich alle 
auf dämonische wesen ziehen und auszer krähe dürfen auch hund und rind 
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dem mensc b en zugesellt erscheinen, du und dein engel lobt also stärker ■ 
und im sinne des alterthums wahrer als bloszes du engel; man erinnert sich fr* 
ojUu laifot.* ^c7jJLaln* !«.*•*> auch an das 'ich und Günther oben s. 8. es ist klar, dasz vor dem possessi- fwa-w** 
.'j KcW ' vum überall das persönliche pronomen hinzu gedacht werden musz. die q 
n»?uv\*2 > ^ vorhin behandelten redensarten dein gott, dein engel, dein teufel, dein dieb 
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v i - empfangen dadurch helleres licht waren einmal solche formein geläufig äbI^V 
r^ u 'Sä* (|™^ geworden, so brauchte man sie allmälich auch in fällen, wo jene erklärung q ^ 
XßiWi. um>-/tA-Jul - - unpassend wird, nicht zu übersehen ist aber die Weglassung der conjunction 
2>o^4.4.4l il1 ' du din ’’ ni edra ’ für du ocb din ? ni ocb edra, ganz wie in'gote mir wil- 
für gote unde mir (oben s. 23) und in e vit Scilling 5 für ich und Scil- 
ling, e {)eir Bell = Freyr ok Beli. Sn. 41 (oben s/ 18),^ die lebhaftigkeit der 
n ^ede verträgt, ja fordert solche auslassung. von dem Wegfall des c und 3 habe 
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/ich schon in Haupts Zeitschrift 2, 190 gehandelt und werde ihn gelegentlich 
umständlicher besprechen. 
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