Full text: Über den Personenwechsel in der Rede

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^ faszten, sehr lebendigen beschreibung des Wasunger kriegs von 1747 liest man 
söi y* au ^ a ^ en se * ten: m ein leutnant = er der leutnant; meinen guten Wachtmeister 
^oy>8c*48* *wicU*p . musten sie auf einem karrn nach der stadt führen ; mein guter alter leutnant 
uW*/^Y«<jrt*Ä£ ^v<cuvua. a *<**4^Ä-aber als er geschossen, begab sich aufs laufen; da kommt unser mann herauf ge- 
Z * gangen. ebenso heiszt es franz. mon homme, notre homme, notre bon 
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homme. da wir vorhin sahen, dasz die dritte person an die stelle der ersten 
gesetzt werden kann, so ist zulässig ein solches mein auch von sich selbst, 
immer in dritter person zu verwenden, in der Felsenburg erzählt Kramer 
eigne geschichte und sagt 2, 210: da aber mein guter Kramer kaum 
oder drei stunden geschlafen hatte, meldete sich der pedell; 2, 227 
- steht: der ganze kerl = ich selbst, was wieder an jenes ältere mein leib für 
ich selbst gemahnt. >noi'n v^aYv^v. 
Auch ein dichter oder romanschreiber wird den, von dem er handelt, 
seinen und mit rücksicht auf die leser unsern helden nennen. Wieland im 
Oberon 6, 1: W QaJr. 
ein sanfter stosz weckt unser doppelt paar, d. h. die liebenden; sagte 
^^irCI^^ nuDmehr unser § uter müller - Felsenb. 2, 398; es gebricht aber nicht an äl- 
e vwx. 44 • 'JTriaV teren belegen : sehet derwegen da unsern auf allen seiten geschlagenen Cleon. 
^wr" o wan kelm. liebh. Leiden 1643 s. 210; wie nun mein pfafzu mittag essen wollte. 
efjßo'( ScSUv y4 Lazarillo 1617 s. 68; hierauf zog mein gesandter die pfeif in sack. Fischart •»^e^-fOgW 
iik(A-roX J Tnei.r\tfr\ Garg. 2l6 b ; da blieb mein schöner mönch am nuszbaum henken. 251 b ; auf -■ 
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hatvf» der statt (alsbald) kam mein mönch daher getrollt. 257 b , und wie man er- 
, r h warten darf bei diesem schriftsteiler gewis noch oft.f in Heinr. Wittenwei- 
lers ring, einem rohen die Volkssprache nirgends verleugnenden dichtwerk . 
Scrvitw. 15> jh< liest man verschiedentlich: “T* sk» iUuto^. 
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damit so huob mein Heinzo an 
und saget wa? er hiet getan, s. 22; 
wie oft so ward mein narrel jehen. 38; 
mein tächenschreiber iesozhant 
f , ö> . fl r <P kam in Bertschins haus gerant. 44; 
a-i ^(o'üy A.il&.\b . wAwvtoewMw.^or* souMdv. f 
a. ..-MC W mein briefel da? wart stieben, 
uorftv tow zum fenster hinein fliegen. 51; 
yv>£\+ guUtt lr>ed<Ucti{r. P»«t<4 2,^- /. mein tür die ward verschlossen. 54; 
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*>+ *>.{**<& ^ ^n ” beiden letzten stellen, wo Sachen, nicht personen gemeint sind, könnte 
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zwar mein die eigentliche possessivbedeutung haben, ich glaube, dasz blosz 
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