Full text: Über den Personenwechsel in der Rede

Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 212 
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'huvÖüV^Tsiu.. 2ySV6 nicht; 'das hat der teufel gesagt oder gethan = ich habe es sicher nicht ge- 
^ 1 6v^/' —— sagt noch gethan und niemand wird wissen wer. anmutig steht aber statt 
' iS u. wicht oder gott ' ein vöglein/ weil vögel gleich geistern die menschen um- 
(\ n r\ t * \ schweben und ihre geheimnisse belauschen: 
niemer nieman bevinde da,, wan er und ich, 
U Uhu** a^ttiVnvan 3o.r 4«* und ein kleine ? vogellin, tandaradei, 
uyu) Slu. u?oMooopßivv 9tKe, (pecg** da? mac wol getriuwe sin. Walther 40, 16; 
j "Kx-iPA Lu dt» . ovbelg oT&ev tov d-yjravgov rov i/uov 7r^v et rtg äq ogvtg. Aristoph. aves 601; 
‘ nfik (&uie£ badJUl und dem menschen, der ihren gesang versteht, offenbaren die vögel was zu 
3,18"V- thun sei. 
I p. rx , Nicht anders verbinden sich du und der teufel: das magst du und 
an) ue/x v ojoi- ^ er Teufel w i ssen = du weist es sicherlich; das thue du und der teufel = 
Jf *2 4- das ma g S t du thun ; frisz du und der teufel! = frisz was du kannst, so viel 
du magst; je so saufe du und der teufel! = sauf aus leibeskräften, vielleicht 
noch anspielend auf Lokis und Logis ungeheures essen, schon jenes c ich 
und Günther" s. 8 liesze sich vergleichen, andere bestätigung dieser redens- 
arten werden wir nachher finden. 
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SGl-w«.-* QjL/tcJtli/jt Bi» . ^CtA^ttio Tnct-n ? U)tiM ilifctvi, ^ TIOsVtq ''peY2A\rr*jJ i 
kO.47,14 - ^ Hier kommt mehr als eine eigenthümliche anwendung in oetracht. 
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1) In der alten spräche pflegte das possessivum aller drei personen oder 
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val vynW löt.^iooS auch der gen. des eigennamens neben dem worte lip (leib) die Vorstellung 
pTOrtonuSäl '” v der)TelbstIieit hervorzuheben: - 
„„ „,J öS -,4^ ,r- ... ,»/ mar, o,»,>„/,'(• dühäst geschendet dinen schienen lip. Nib. 782, 3; 'dune ftyTKrtp^. 
S<yYACtfCbv* wir m üe?en immer klagen Sifrides lip. 982, 3; 
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989, 4; 
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VU. 72,t/ 
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^e'rwM' nx.nv.JW 7Vl4. 114^ 
cJa^ u)qx m'tn =. *»»«4^ 
die sin doch lihte enbären, die weinden Sifrides lip. 
si jähen, da? gesunder unser deheines lip i»R.lec 4? Uvp , 
nimmer ze lande kaeme, niwan der kappelän. 1529,2; ~ ^ 
do hete umbevangen den Ludewiges lip r 0w W WVpLt-, 1 WS' 
Gerlint diu übele. Gudrun 1200, 2; fl^A> >»vh 
er wolte ouch erscinen minem brodem übe, fundgr. 2, 92, 26; 
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JMXkk 
^6,25. 
do erwachete min lip = ich. Ms. 1, 94' 
si enpfiengen Jeschüten lip. Parz. 277, 16; erfcvwMl-uJJl »>ul &.y. 2^ ^ l? . 
Min (riiloaTvgI»»ö*Hi, 29-^Stellen aus Iwein und Wigalois sind gramm. 4, 297 ausgehoben, bemerkens- 
nAßCn htri-uetSi- -luAfc^avon. werth ist das beigefügte adj. iuwern minneclichen lip. Wigal. 8763 und der pl. 
. J. . P'L.I /tuic. nrivriem tmoSem äf-w«->v(oe^v«*! 
^ Ktflü ^ ,T ^ YlAr, '' f ^]P/. Tti^ - 12.0^/3 . ^ üt ßet.cßo««e. tv wt-pcTv 
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