Full text: Über den Personenwechsel in der Rede

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mohren, wilden hat man diese dritte person angemerkt und führt sie darin 
redend ein: Damel lügt nicht, Tutu kann nicht weiter fort, old Peter sagt 
nicht ich möchte gern wissen, ich besorge unhöflich zu sein, sondern and 
would be Berry happy to know, Berry sorry to be so impolite. Kotzebue 
in einem seiner Schauspiele legt einer negerin in den mund: Gurli liebt dich, 
Gurli will dich heiraten statt ich liebe dich, will dich heiraten, in solchen 
reden drückt sich das unschuldige, unbeholfne, aber auch das schutzbe 
dürftige, unterworfne aus. ^ 
In Shakespeares Lear 3, ^ erschallen des verstellten Edgars klage 
töne: Tom’s acold! und 1, 1 spricht Cordelia: what shall Cordelia speak? 
dies Thom friert, was soll Cordelia sprechen? ist stärker als ich friere, was 
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hielten: der knecht gehorcht dir, die magd thut was du heiszest = ich ge- 
horche, thue es. pw ** ueJfe le^STST'»*» • Gti. 7$ . 
Doch anderemal enthalten name oder appellativum auch ein wahrhaft 
verstärktes, stolz.es ich, und so liesze sich schon jenes c’est moi hinzu hal 
ten, im obliquen casus ein nachdrücklicherer nom. erblicken, das bekannte 
la garde meurt, i&ais ne se rend pas will sagen: wir alle fallen, ergeben uns 
nicht, so hört man: das wird ein Deutscher nicht thun, sagen, d. h. ich 
Deutscher thue, sage das nicht; ein Engländer schämt sich zu betteln, ich 
Engländer bettle nicht. Lessing, Schiller, denen man eine falsche behaup- 
m%Y 7^4Wn/tWr\W $40.2Aj/. tung untergeschoben hätte, würden sich beklagen: das hat Lessing, Schiller 
’it>h .9^" § esa §t> glßichsam ein mann solches gewichts und ansehens. zulässig 
icLUJ<4|rA^vw)'£,^^r£.4- / \<j- schienen allerdings auch appellativ oder name neben erster person: das habe 
— ‘ ich Lessing, ich ein Deutscher nicht gesagt, doch wird der Übergang auf die 
o dritte person üblicher und angemessener sein, bemerkenswerth ist die aus- 
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