Full text: Über Frauennamen aus Blumen

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die sage von Tristan und lsalde, den gefeierten liebenden, wenn auch wel 
sches oder britisches Ursprungs, bald ein gemeingut aller Völker des mittel 
eder die schon beim römischen 
Volksbuch und Eilharts gedieht 
weinrebe, auf Isaldens einen 
asammenwachsen, dafs man sie 
? scheint umgedreht in Ulrichs 
d selbst gemeint haben würde 
osenstock auf Tristans grab ge- 
weiblichen rebe mit dem männ- 
hätte. das ist weit bezeichnen 
men gerecht, ich habe neulich 
auf ihre gräber einen hagedorn 
vurden. der hagedorn, um den 
Stellungen, der des begrabens 
völlig eins, ob sie aus den lei- 
gel gesetzt sein sollen. In den 
itter oder rosen und lilien, im 
3r männliche Strauch. Aber ein 
u, wie sich die hände liebender 
aus des jünglings grab ein kie- 
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fer (bor m.), aus aes madcnens eure ruse, und um den kiefer windet sich die 
rose, wie um den straufs die seide: 
Binne $paror 3e.ieH 6op H3paame 
a biihi #pare pyjiena py^Kiina 
na ce Biiie pynca oko 6opa 
Kao CBHJia oko KHme cmui’a. 
Aus den dargestellten Verhältnissen allen, aus dem eindruck, den die 
betrachtung der blumen und pflanzen in vielen lagen des bewegtesten lebens 
auf das menschliche gemüt hinterliefs, darf nun schon im voraus geschlossen 
werden, wohin meine Untersuchung hauptsächlich zielt, dafs sie auch für die 
namengebung sehr oft bestimmend werden muste. wandte man auf die pflan 
zen gebräuche des menschen an, so konnte nicht ausbleiben, dafs umgekehrt 
die eigenschaften und bilder der pflanzen auch auf die menschen übertragen 
wurden. 
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